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Gastbeitrag Die Balance zwischen Egoismus & Altruismus, Konkurrenz & Kooperation aus evolutionsbiologischer Sicht

Erich Feldmeier hat uns noch einen weiteren, in meinen Augen sehr wichtigen Artikel zur Verfügung gestellt, der den Weg in eine bessere Zukunft zeigt, nach dem er das IST analysiert hat, aber lest selbst

<<<< Beginn des Artikels >>>>>

Die Situation auf den sog. Kapitalmärkten brodelt seit Lehman Sisters (2008). Aktuell ist Griechenland in der Krise, aber auch Spanien, Italien etc. Wie geht’s weiter, nein wie geht es vernünftig und nachhaltig weiter, so dass eine echte Dauerstabilisierung ermöglicht wird? Alle Beteiligten bzw. Betroffenen haben das Dauerkrisengehampele satt und möchten zu Recht in einer lebenswerten Gesellschaft agieren, statt in hektischen Szenarien zu reagieren und dauerzermürbt zu werden.

Ganz offensichtlich haben ‘unsere’ Politiker nicht verstanden (oder sind zu abgebrüht), dass sich die Krisen nur interdisziplinär, auf keinen Fall rein ökonomisch lösen lassen werden.

Die alte Welt liegt im Sterben,
die neue ist noch nicht geboren:
Es ist die Zeit der Monster
(Antonio Gramsci)

0. Die Umstände

Unter den gegeben Umständen bleibt ‘uns’ nichts anderes übrig, als ‘unsere’ Schäfchen ins Trockene zu retten.  Klaus Schwab vom WEF fasste die Problematik mit einem treffenden Statement zusammen:

Der Sinn, gemeinsam Güter und Dienstleistungen zum Wohle der Gesellschaft zu erzeugen, wurde ersetzt durch den Zweck, kurzfristig möglichst hohen Gewinn… zu erzielen… Das Unternehmen ist in diesem Kontext keine organische Gemeinschaft mehr, sondern eine mechanische „Gewinn-Erwirtschaftungsmaschine”, bei der alles auswechselbar ist… Das hat Konsequenzen für das Verhalten: Ein Individuum, welches weiß, dass es jederzeit auswechselbar ist, wird von Eigennutz geleitet sein. An die Stelle einer Welt, geleitet vom gemeinsamen Pflichtbewusstsein gegenüber der Gesellschaft, ist damit ein individuelles Anspruchsdenken getreten, bei dem das Gemeinwesen eine untergeordnete Rolle spielt (SZ, 05.01.10)

Das genau passiert in Griechenland mit einer Steuerflucht von 10-15 % der Wirtschaftsleistung, das hält logischerweise keine Wirtschaft dieser Welt aus; es ist also vollkommen sinnlos, Milliarden reinzupumpen oder sich totzusparen.

Der Leiter der griechischen Steuerfahndungsbehörde hat sich der umstrittenen Kritik der IWF-Chefin Christine Lagarde an seinem Land angeschlossen: Er stimme Lagarde vollkommen zu.“, sagte Nikos Lekkas der Zeitung “Die Welt”. Die Steuerflucht in seinem Land belaufe sich auf 12 bis 15 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. “Das sind 40 bis 45 Mrd. Euro im Jahr. Wenn wir davon auch nur die Hälfte eintreiben könnten, wäre Griechenlands Problem gelöst.” Das verlange natürlich politischen Willen. “Unsere Politiker haben begonnen, das zu verstehen.” (1)

Um es nochmals genau zu betonen. Hochqualifizierte und bezahlte Spitzenkräfte eiern seit Lehman Sisters herum, ohne die Krise strukturell in den Griff zu kriegen. Es soll, um das auch ebenso deutlich zu formulieren, nicht unterstellt werden, dass es nicht viele engagierte Menschen gibt, die mit großem persönlichen Einsatz versuchen, die Krise zu beenden. Aktionismus hilft jedoch nicht unbedingt weiter, die Besinnung auf gar nicht so neue Werte wie Philosophie hilft naturgemäß nicht schnell, aber möglicherweise substantiell. Ein Bildungs- und Wertesystem, das dem Mensch gerecht wird, ist nicht von heute auf morgen aus dem Hut zu zaubern – ebensowenig wie etwa eine Eisenbahn- oder Autobahn-Infrastruktur. Nichtsdestotrotz kann und wird es wohl der beste Ansatz sein, um nachhaltige Lösungen zu finden.

Es hilft mit einigen Methoden der Geisteswissenschaft und der Evolution die Krise zu verstehen, so dass sich daraus unmittelbare sinnvolle Handlungen ergeben können.

1. Der Bedingungslose Egoismus. Was ist Leben?

Jedes noch so kleine Individuum entsteht definitionsgemäß durch Abgrenzung von der Umwelt. Energie- und Stoffumsatz (Biochemische Prozesse) können erst dann unter der Berücksichtigung des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik (Energieerhaltung, Entropiezunahme) stattfinden. Dadurch entzieht jedes Individuum seiner Umwelt Ressourcen.

Der ABSOLUTE und BEDINGUNGSLOSE Egoismus ist vorbestimmt und nicht zu ändern. Für alle vielzelligen Organismen gilt, dass sie erst durch Kooperation zu höherer Leistung befähigt sind. (aus: Vorlesung Naturwissenschaften, E. Feldmeier, 2)

2. Das Streben nach Einzigartigkeit.

Wer war der 2. Mann auf dem Mond? Unbekannt. Doch wir leben von den Leistungen der 99 %.

Ein Grieche(!), Thukydides, hat es vollkommen eindeutig formuliert. Deshalb, man höre und staune, ist Thukydides auch Teil der europäischen Verfassung und sollte den Verantwortlichen und dafür Ausgebildeten gegenwärtig sein.

Egoistisch ist das Handeln Aller. Rechtliche oder moralische Argumente dienen allein der Verschleierung des rücksichtslosen Machtstrebens.

Destruktives Handeln hat seinen eigentlichen Grund in dem unbändigen Drang des Einzelnen, nach höherem Ansehen und größerem Besitz, griechisch gesprochen, in der philotimia und der pleonexia. Dieser Drang gipfelt in dem Bedürfnis, in einer Gesellschaft, deren Prinzip der Wettbewerb ist, immer der Erste zu sein. Philonikia nannten das die alten Griechen. Aus persönlicher Gewinnsucht und persönlichem Ehrgeiz schadeten die nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Individuen dem Gemeinwesen. (SZ, 15.11.08 (2))

3. Ein Bildungs- und Wertesystem, das akzeptiert wird.

Seit Jahren gibt es großen Unmut über unser Bildungs-System, Lehrer, Schüler, Eltern, Arbeitgeber sind zutiefst unzufrieden, ein Reformwahn jagt den nächsten. Reformismus um des Reformismus willen. Der Kern kommt dagegen kaum zu Tage. Engagierte Vorausdenker wie Gunter Dueck beschäftigen sich nicht zufällig ständig mit dem Bildungs-System. Gebhard Rehm formulierte unmissverständlich, daß wir heute nicht vor neuen, sondern vor bekannten Herausforderungen stehen. Mit anderen Worten, mit geisteswissenschaftlich-philosophischen Methoden (das Erfahrungswissen der Menschheit) wüssten wir schon längst, wie Menschen ticken:

Kompetenz verlangt Grundwissen in allen Bereichen. Das muss auch die Schulbildung reflektieren. Dabei ließen sich Querverbindungen so leicht herstellen: Thukydides und Platon, Cicero, Sallust und Tacitus beschreiben ausführlich die Gefahren für ein Gemeinwesen durch Krieg, Werteverlust und Sattheit. (SZ, 12.01.07 (3))

Das heißt ohne Wenn und Aber ein Humboldtsches Bildungsideal mit breiter Allgemeinbildung, eine Bildungszeitverlängerung (für Bildung braucht man Muße und Zeit) und eine individuelle Förderung von Persönlichkeiten, so wie dies etwa Ostwald formuliert hat.

Im Jahre 1920 besuchte Ostwald die Reichsschulkonferenz und forderte die Individualisierung der Schule, die bisher darauf beruhe, dass alle Kinder, die in einem bestimmten Jahre geboren sind [...] gleiche Intelligenz, gleiche Arbeitsgeschwindigkeit, gleiche Interessen (Heiterkeit), kurz und gut, gleichförmige Voraussetzungen haben… “Die Voraussetzung der Gleichförmigkeit ist falsch”. Ostwald trat für die notwendige Berücksichtigung der Individualität der Lernenden und Lehrenden ein.  (4)

Cotta dagegen sorgte sich um den langfristigen, nachhaltigen Erfolg (ebenso wie Gregory Bateson).

Einem Jeden gebe man alsdann möglichst viel Freiheit zu handeln, mache ihn aber auch verantwortlich wegen des Erfolges … Man vermeide alle unnütze Weitläufigkeit und ersticke nicht den Geist in der Form, besonders vermeide man zu viele Schreibereien. (5)

Das sind Prinzipien, die in der Natur seit vielen Jahren bewährt und universal gültig sind.

  • Wir müssen die Balance zwischen Egoismus und Kooperation herstellen. Dazu brauchen wir ein breites Verständnis dafür, wie sich Menschen in Gruppen und in Dilemma-Situationen verhalten (Organisations-Psychologie, Spiel-Theorie).
  • Wir brauchen ein Gerechtigkeits-, Verteilungs- und Wertesystem, das durch konsequente Transparenz und Bestrafung akzeptiert wird.
  • Das quartalsbasierte Denken ist ein Auslaufmodell. Wir denken alle zu kurzfristig. Wir brauchen Bildungsoffensive, Philosophie und Kultur.

Euer Erich Feldmeier,

Anmerkungen:

1)  http://www.n-tv.de/wirtschaft/Steuerfahnder-kritisiert-Griechen-article6452676.html

http://ed.iiQii.de/gallery/ValueCreation/NikosLekkas_tovima_gr

2) http://ed.iiQii.de/gallery/Science-TheOnlyNews/Cholera_bacteria_wikipedia_org

4 ) http://ed.iiQii.de/gallery/Die-iiQii-Philosophie/WilhelmOstwald_wikipedia_org

5) http://ed.iiQii.de/gallery/Die-iiQii-Philosophie/HeinrichCotta1843_wikipedia_org

Ein bewundernswertes Beispiel an vorauschauender Planung:

http://ed.iiQii.de/gallery/ValueCreation/GBatesonGeistUndNatur_systemagazin_de

  1. August 14, 2012 um 11:43 nachmittags | #1

    Ich denke, der Ansatz geht am Wesentlichen vorbei.
    Pkt. 1 Quelle des Gewinns liegt gerade im Einreißen von natürlichen Grenzen, territorial, siehe schwache Länder, Kriege oder die scheinbare Gleichstellung aller Individuen, Ausbeutung Schwächerer oder die Benutzung ehrlicher Ansätze, um damit höhere Gewinnmargen zu erzielen (die meisten Ärzte handeln in Glauben dem Patienten zu helfen, hipokratischer Eid und dienen am ende nur der Pharmaindustrie [z.B. Impfsystem])
    Pkt. 2 Wettbewerb ist nicht = Konkurrenz. Wettbewerb findet immer statt und kann fördernd sein. wenn aber die eigene Existenz bedroht wird und dieses System bedroht sie ständig, kippt Kooperation (Streßfaktor) zu zur Konkurrenz. Der Mensch hat eine ausgeprägte Balance zwischen Beiden Seiten, sie verschiebt sich auf Grund der Umwelteinflüsse in die eine oder andere Richtung. Der Mensch handelt nicht grundsätzlich egoistisch, die Umwelt formt ihn mehr oder weniger dazu. Deshalb ist der Ansatz der Veränderung falsch, wir brauchen eine Rückkehr zu unser eigenen Natur und eine stärkere Verbindung zu unser gelebten Umwelt. In einer künstlichen (urbanen) Umwelt werden sich immer mehr grenzauflösende und damit Konkurrenz fördende Zustände verdichten (siehe http://www.scribd.com/doc/94959131/Ist-Wohlstand-vielleicht-doch-eine-Krankheit).
    Fazit: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist, schau dich um und zähl, wie viel noch gesund sein könnten! (Ich habe vor Jahren einen Strauß Heilkräuter auf einen Tisch gestellt und gefragt, wieviel kennt ihr davon? Wie viele kennst du?) Alle Theorie ist grau mein Freund…

  2. August 15, 2012 um 10:27 nachmittags | #2

    Die Ansicht in Pkt. 1 teile ich nicht. Ich habe nichts von Gewinn geschrieben.
    Ich habe auch nichts von Ärzten und dem hippokratischen Eid geschrieben,
    sondern von Politikern und deren durchaus schwierige Situation.
    Zualllererst habe ich von uns Menschen geschrieben, nicht von Berufsgruppen.
    Ich teile außerdem nicht die Meinung, dass Ärzte pauschal ‘der Pharmaindustrie’ dienen.
    Ich verstehe auch nicht, warum gerade immer die Pharmaindustrie schlecht sein soll, die Auto-,
    Eisenbahn-, (Maschinen-)Bau-, Kohle-, Stahl-, Chemie-, Lebensmittel- etc. etc. Industrie nicht?
    Impfung finde ich natürlich gut, selbst wenn es einige Probleme gibt, überwiegen die Vorteile weit.

    Sind Krebsmittel, Chemotherapie, Antibiotika , und v.a. Forschung nicht mehr als klasse?!
    (Immerhin hat sich die Lebenserwartung der Menschen seit der ERFORSCHUNG der
    Mikroorganismen/Antibiotika vor gerade erst 100 Jahren verdoppelt!)
    Zufällig kenne ich mehr Heilkräuter als viele andere?!? Und was folgt daraus?
    Also doch Selbstverantwortung der Menschen für ihren Lebensstil?
    Warum muss / soll / kann die Pharmaindustrie mehr als BILDUNG, Führungskräfte und Politik tun,
    damit Menschen vernünftig leben?

    Pkt. 2 Wettbewerb oder Konkurrenz ist für mich dasselbe. Ich verstehe auch die weitere Argumentation nicht.
    Genau von dieser Balance spreche ich.

    Ich bin Moderator der Gruppe Evolutionsmanagement und habe mich gerade mit dieser Balance sehr auseinandergesetzt. Ich bin ausserdem der Ansicht, das sich Menschen mehr mit Natur und Ökosystemen auseinandersetzen sollen. Ich stamme vom Land und kann den nicht-urbanen Lebensstil sehr geniessen!
    JedeR kann und darf das selbst TUN, wenn er/sie möchte.

    Zu Thukydides Zeiten gab es aber weder Pharmaindustrie noch ‘Luxus / Wohlstand’.
    Dennoch ist das Wesen der Menschen, weil evolutionär verankert, gleich geblieben.

    Das mit der Theorie ist wirklich ärgerlich. Ist ein Bildungs- und Wirtschafts- und Sozial-/Politik-Systen etwas theoretisches? Das betrifft uns doch jeden Tag und es arbeiten täglich viele Lehrer und andere daran.
    Persönlich bin ich zudem ein Mensch, der unendlich viele Projekte praktisch umgesetzt hat STATT zu quatschen.

  3. August 15, 2012 um 10:33 nachmittags | #3

    Das ist z.B, ein Auszug was Forscher in jahrelanger Arbeit für UNS MENSCHEN PRAKTISCH tun,
    Newsletter vbio, 14.08..

    ************************ AUSWAHL AKTUELLER NEWS ***********************

    1. Akuter Stress verändert Kontrolle der Genaktivität
    Akuter Stress verändert die Methylierung der Erbsubstanz und damit die
    Aktivität bestimmter Gene. Das berichten Forscher der Ruhr-Universit…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14507

    2. Mit Fell, Geheul und Fährten: Dem Wolf auf der Spur: Studierende
    entwickeln Wolfskoffer für Schulen
    Erstmals seit mehr als 150 Jahren sind in Niedersachsen Wolfswelpen in der
    freien Natur zur Welt gekommen. Lehramtsstudierende und Biologen …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14505

    3. Alter Schädelknochen neu entdeckt
    Im Embryo lässt er sich klar erkennen. Kurze Zeit später verschmilzt er
    bis zur Unkenntlichkeit mit anderen Knochen. Deshalb haben ihn …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14504

    4. Bologna-Reform in der Kritik
    In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte Horst Hippler,
    Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, dass die zentralen Ziele …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14503

    5. Europäisches Patentamt gegen Tierzuchtpatent
    Das Europäischen Patentamt in Den Haag hat in einer Einspruchsverhandlung
    ein Patent auf die Zucht von Rindern und Schweinen widerrufen. Das bere…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14501

    6. Mikrowellenstrahlung hat keine negativen Auswirkungen auf Proteinstruktur
    Über die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von elektromagnetischer
    Strahlung scheiden sich die Geister. Die Weltgesundheitsorganisation …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14500

    7. „Blaue Karte EU“: Erleichterungen für ausländische Studierende und
    Absolventen in Kraft
    Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt die mit der Einführung der
    „Blauen Karte EU“ verbundenen arbeits- und aufenthaltsrechtlic…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14499

    8. MDC-Forscher entdecken Schlüsselelement für Entstehung des
    Burkitt-Lymphoms
    Das Burkitt-Lymphom ist ein bösartiger, rasch wachsender Tumor, der aus
    einer Unterart der weißen Blutzellen, den B-Lymphozyten des Immunsyste…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14497

    9. Artensterben: Vergiftete Ozeane an der Trias-Jura Grenze
    Das Massensterben von Tieren und Pflanzen vor 200 Millionen Jahren führen
    Forscher auf massive Vulkanausbrüche zurück. Die Vulkane setzten ries…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14496

    10. Blutkrebszellen starten Signalkaskade
    Freiburger Forscher decken auf, wie krankhafte Zellen sich bei der
    Chronischen Lymphatischen Leukämie selbst aktivieren Wissenschaftlerin…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14494

    11. Alarmierendes Artensterben in Tropenwäldern
    Massive Abholzungen, Monokulturen und Erosionen – die Tropen sind schon
    längst kein Ort unberührter Natur mehr. Wie sieht es aber in …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14492

    12. Ein Kanal von unerwarteter Bedeutung
    Freiburger Forschungsteam entschlüsselt ein wichtiges Stoffwechselprodukt
    in Bakterien Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgrup…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14490

    13. Wie entstehen Geschlechtschromosomen?
    Bei der Klärung dieser Frage half die dreigeschlechtliche Papaya. Anders
    als die menschlichen X- und Y-Chromosomen sind die Geschlechtschromoso…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14488

    14. Unterschiede im Erbgut von Pflanzenschädlingen
    Lebensweise entscheidet auch bei nahe verwandten Arten über Genausstattung
    und wie sie eingesetzt wird Vielen Nutzpflanzen macht Pilze der Gatt…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14486

    15. Populationen überleben trotz nachteiliger Mutationen
    Max-Planck-Forscher untersucht das Evolutionsmodell der Muller-Ratsche Die
    Evolution hat vom Einzeller bis zum Säugetier immer komplexere Struktu…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14484

    16. Schlafmangel erhöht die Fitness
    Wenig Schlaf führt bei männlichen Graubruststrandläufern zu größerer
    Nachkommenschaft Männliche Graubruststrandläufer, die während …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14483

    17. Antikörperattacken als Demenz-Auslöser
    Gegen den eigenen Körper gerichtete Antikörper schädigen im Hirn
    Blutgefäße. Dadurch könnten sie mitverantwortlich sein für …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14478

    18. Molekül gegen HIV: kleine Änderung, große Wirkung
    Im Kampf gegen AIDS haben Wissenschaftler einen neuen viel versprechenden
    Therapieansatz gefunden – mit denkbar einfachen Mitteln. Obwohl sie …
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14475

    19. Fossilienfunde aus Kenia bringen neue Erkenntnisse zur Entwicklung der
    Gattung Homo
    Aufregende neue Fossilien, die im Osten des Turkana-Sees in Kenia entdeckt
    wurden, bestätigen nun, dass dort vor zwei Millionen Jahren neben unse…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14471

    20. Heidelberger Wissenschaftler im Comic „Kampf gegen die Killer-Mikrobe“
    Der neu erschienene Wissenschafts-Comic des internationalen
    Forscher-Netzwerks EVIMalaR informiert kompakt und eingängig über Mala…
    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=14469

    Weitere News siehe http://www.vbio.de

    • August 15, 2012 um 10:48 nachmittags | #4

      Vielen Dank Erich, für diese äußerst interessante Liste an erhellenden Informationen. Das sieht nach Nachtschicht aus :-) Martin

  4. August 19, 2012 um 6:01 vormittags | #5

    Hallo Herr Feldmeier,
    “Sind Krebsmittel, Chemotherapie, Antibiotika , und v.a. Forschung nicht mehr als klasse?!
    (Immerhin hat sich die Lebenserwartung der Menschen seit der ERFORSCHUNG der
    Mikroorganismen/Antibiotika vor gerade erst 100 Jahren verdoppelt!)”

    Bitte ein bischen Logik, vielleicht hätte es ohne diese Forschung eine Verdreifachung gegeben. Jeder genannte Link von Ihnen führt zu Mainstream und Verführern.

    Liebe Grüße Ralf Beyer

    • August 19, 2012 um 12:27 nachmittags | #6

      Was hat Symptombehandlung mit Heilung zu tun ? Was hat eine hohe Lebenserwartung mit Gesundheit zu tun ? Ich kann an dieser Stelle wieder einmal mehr das Buch DER FALL von Steve Tylor empfehlen. Unser heutiges Ego auf die Vergangenheit zu übertragen führt zwangsläufig zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Ken Wilbers ATMAN PROCECT läuft in der Tat nahezu auf Hochtouren. Immer weiter entfernen wir uns mittels Fortschritt von der Wirklichkeit. Reality made in China ? NEIN ! Reality made by decoherence of consciousness !

      Gruß Guido

  5. August 19, 2012 um 6:14 vormittags | #7

    @ Lieber Herr Feldmeier

    “Pkt. 2 Wettbewerb oder Konkurrenz ist für mich dasselbe. Ich verstehe auch die weitere Argumentation nicht.” Zitat
    Als einfacher Mensch sage ich mal NEIN,
    Wettbewerb kann Konkurrenz sein.
    Aber Wettbewerb kann eben auch Kooperation sein. Und nur dann FÖRDERT es Entwicklung.
    Deshalb ist auch der Hinweis auf Bildung so IRREführend…

    sie möchten, vermute ich wieder richtige Bildung,
    wenn sie selber aber gelernt haben

    “Zu Thukydides Zeiten gab es aber weder Pharmaindustrie noch ‘Luxus / Wohlstand’.
    Dennoch ist das Wesen der Menschen, weil evolutionär verankert, gleich geblieben.”

    Das ist einfach falsch. Natürlich gab es eine reiche Oberschicht,
    und auch wenn man uns glauben machen möchte , die Demokratie wäre aus Griechenland,
    so werden immer die Sklaven und Frauen vergessen.
    und dann rechnen sie mal.
    wahrscheinlich 3-4% der Entscheider Oligarchie.
    liebe grüße Ralf Beyer

  6. August 22, 2012 um 4:33 nachmittags | #8

    ”Wir müssen die Balance zwischen Egoismus und Kooperation herstellen. Dazu brauchen wir ein breites Verständnis dafür, wie sich Menschen in Gruppen und in Dilemma-Situationen verhalten (Organisations-Psychologie, Spiel-Theorie).”

    Das ist nicht weitreichend genug, denn der Mensch muss sich im Gesamtbild sehen, nicht im Bild der gesamten Menschheit, sondern im Gesamtbild von Allem, Natur und Kosmos inklusive.
    Beutet der Mensch die Natur zu seinen Gunsten aus … ODER benötigt gar die Natur die Möglichkeiten der Menschen um die Optimierung des Ganzen voranzutreiben ? Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern die Krone der Notwendigkeit. Das Sagen hat einzig die Gesamtheit des Lebens … Mensch UND Natur.

    Solange der Mensch sich von der Natur abtrennt, solange können wir uns den Mund fusselig reden darüber, was WIR MENSCHEN FÜR UNS SELBST machen müssen. Die Fusseln verschwinden nach und nach, sobald wir mit dem Gesamtbild kooperieren und unsere Rolle darin erkennen. Dann kann die wirkliche Balance erreicht werden.

    Gruß Guido

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