Gastbeitrag, ein Märchen oder Science Fiction: Wie die Geld-Zocker an die Kette gelegt wurden
Holger Flassbeck hat einen herrlichen Kommentar in dem Artikel Bundestag will keine staatliche Geldschöpfung hinterlassen, den ich hier gerne nochmals bringen möchte, denn er zeigt auf, wie es kurzfristig was besser werden könnte mit unserem Geldsystem:
<<<< Beginn eines Märchens oder Science Fictions vom Zockertum >>>>>
Es war einmal vor kurzer Zeit. Da haben Banker und andere Geldmanager solange hemmungslos mit fremdem Geld gezockt, bis sie kurz vor der Pleite waren. Weil der Staat aber Angst hatte, die Pleite so vieler Banken könnte Panik bei den normalen Menschen auslösen, nahm er die Schulden der Zocker zunächst auf die eigene Kappe und verlangte von seinen Bürgern, dass sie auf die lange Sicht für die Schulden der Zocker geradestehen. Weil er aber die Zocker weder ins Gefängnis sperrte noch ihnen wenigstens das Zocken für die Zukunft verbot, gingen die Zocker sofort wieder zum Zocken, denn sie hatten ja nichts anderes gelernt.
Nun aber fanden die Zocker, dass es an der Zeit sei, auf die Pleite der Staaten zu wetten, denn die Staaten hatten ja jetzt enorm hohe Schulden. Also nannte man die von den Zockern ausgelöste Krise von nun an die „Staatsschuldenkrise“ und alle „guten“ Ökonomen und alle Medien machten schleunigst mit, weil sie ja schon immer gewusst hatten, dass alles Übel immer nur vom Staat kommen kann. Statt über Unternehmen begannen die Banker und die anderen Zocker mitsamt den ihnen nahestehenden Ratingagenturen nun Urteile über Staaten zu fällen. Weil in den Regierungen der Staaten aber auch viele Verantwortung trugen, die noch immer glaubten, dass die Märkte immer Recht haben, gerieten sie in Panik und begannen zu tun, was die Banken von ihnen verlangten, nämlich auf Teufel komm raus zu sparen.
Weder die Banken oder die Ratingagenturen wussten allerdings, dass Staaten gar nicht sparen können. Wenn Staaten nämlich sparen und auch alle anderen Bereiche der Volkswirtschaft sich mit Ausgaben zurückhalten, wie das im Sommer 2011 der Fall war, dann führt das Sparen des Staates immer dazu, dass auch die Einkommen der Unternehmen und der Privathaushalte sinken, wodurch die wieder weniger Steuern zahlen oder mehr Hilfen vom Staat brauchen, so dass am Ende die Defizite des Staates umso höher sind, je mehr er zu sparen versucht.
Weil die Staaten aber an ihrer Sysiphos-Arbeit, die Defizite zu reduzieren, immer wieder scheiterten, wurden sie von den Ratingagenturen, den Banken und den sonstigen Geldanlegern immer kritischer beäugt, und ihre Kreditwürdigkeit wurde immer mehr in Frage gestellt. Nach einer „verlorenen Dekade“ wurden Anleihen aller Staaten nur noch auf Ramschniveau bewertet und die Anleger weigerten sich, ihnen noch Geld zu leihen oder gaben es nur noch zu extrem hohen Zinsen.
In dieser Situation geschah etwas Außerordentliches. Da die Zentralbanken, die das Geld schaffen, es den Banken immer noch zu extrem niedrigen Zinsen gaben, fragten sich einige vernünftige Leute, wofür man eigentlich die Banken brauche, die vom Staat über die Zentralbank erst Geld für fast nichts bekommen, sich dann aber weigern, es dem Staat zu einem vernünftigen Zins zurückzugeben, weil die Staaten ja nicht kreditfähig wären, weil sie ja die Banken gerettet hatten.
Also ging man allmählich dazu über, dass die Zentralbanken dem Staat das Geld, das sie sonst den Banken gegeben hätten, direkt zu geben und zwar zu einem sehr niedrigen Zins. Weil der Zins aber so niedrig war, gelang es den Staaten allmählich, ihre Schulden zu reduzieren, denn das geht überhaupt nur bei einem niedrigen Zins. Als man das eine Weile gemacht hatte, merkte man, dass das ganz unproblematisch ist und man die Banken mit ihren hohen Gebühren gar nicht braucht. Also gaben die Zentralbanken den Banken gar kein Geld mehr und was immer die Banken und ihre Ratingagenturen für Einschätzungen abgaben, war den Staaten vollkommen egal.
Da aber die Banken kaum noch normales Geschäft hatten, sondern immer mehr zockten, wurden die Bürger unruhig und zogen ihr Geld von den Banken ab und legten es in staatlichen Kassen an, wo sie zwar keine Zinsen bekamen, ihr Geld aber sicher war, weil der Staat versprach, ihre Renten und Sozialversicherungen auch dann zu zahlen, wenn sie nicht mehr arbeiten können.
In der nächsten Zockerkrise gingen dann alle sogenannten Banken und Ratingagenturen unter, aber es hat niemanden wirklich interessiert, denn man wusste ja jetzt, dass man diese Institutionen überhaupt nicht braucht. Nach dieser Zockerkrise war es dann auch mit den Krisen überhaupt vorbei, weil die Zocker einfach ausgestorben waren. Die Menschen wussten, dass sie arbeiten müssen, um ein vernünftiges Einkommen zu erzielen, die Unternehmen wussten, dass man in richtige Anlagen investieren muss, um Gewinne zu machen und der Staat wusste, dass er auf Zocker keine Rücksicht nehmen braucht, sondern sich so verschuldet, dass die Wirtschaft in der Lage ist, Beschäftigung und Einkommen zu schaffen.
Das gute Ende wäre aber nicht möglich gewesen, hätten nicht auf dem Höhepunkt der Krise alle Regierungen eine drastische Maßnahme durchgesetzt: Sie versetzten alle professionellen Ökonomen, die sich positiv zum staatlichen Sparen geäußert hatten, in den sofortigen Ruhestand verbunden mit der Auflage, sich nie mehr zu wirtschaftlichen Themen in der Öffentlichkeit zu äußern, und sie verboten allen Medien, über komplexe wirtschaftliche Themen wie die Konsolidierung von Staatshaushalten auch nur zu berichten. Auch Public Relationsagenturen oder Lobbyistenvereinigungen wurde verboten, sich zu Themen zu äußern, die mit gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten zu tun hatten. Internationale Konferenzen fanden vollkommen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und wissenschaftliche Tagungen wurden nur erlaubt, wenn eine kritische Masse von gesamtwirtschaftlich denkenden Ökonomen mit von der Partie war.
Nur durch diese Einschränkung der Meinungsfreiheit war es möglich, die sinnlose Konfrontation über staatliche Schulden, die die Politik vorher viele Jahre blockiert hatte, zu vermeiden und zu einer sachgerechten Diskussion zu kommen. Gleichzeitig starteten die Regierungen eine Bildungskampagne mit dem Ziel, den Bürgern in der Schule und an den Universitäten innerhalb von zehn Jahren so viel an gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen zu erläutern, dass man danach die Diskussion über solche Fragen wieder zulassen könne.





Hatten wir schonmal, nannte sich DDR, hatte nur ein paar Schönheitsfehler z.b. die hässliche Mauer drumherum, die die Menschen davon abhielt ihre subventionierten Güter im Nachbarland zu schleppen und die teuer ausgebildeten Menschen abzuwerben.
Das Problem ist eigentlich nicht das Geld, sondern wer im Besitz der Produktionsmittel sind, was im modernen Sinne auch die Dienstleistungsanbieter wie Banken als produzierendes Gewerbe (z.b. Finanzprodukte) mit einschliesst.
Eine Zentralbank könnte dann genausogut Volkseigene Bank nennen. Und wenn man dein Märchen auf Energieversorgung umlegt kommen wir zum VE Minol oder zum Volkseigenem Energieversorger statt RWE & Co.
Und wenn man das auf alle Wirtschaftsbereiche umlegt und so alle davon profitieren ohne das einige ultrareich werden, nennt man das Sozialismus.
Der Fehler an dem o.g. Märchen ist, das es nicht bedenkt das die Banken sich dagegen wehren werden, sie werden die Medien einspannen, und wenn es nicht die eigenen sind, dann eben die der Länder drumherum. Und da werden sie ganze Kampagnen starten wo sie den Menschen einreden das es schlecht ist sein Geld auf die Staatsbank zu bringen.
Sie werden den Untergang in Scene setzen und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, das sie ihre Arbeit verlieren wenn sie keine Banken haben. Und wie die Geschichte zeigt, wirkt diese Propaganda. Die Menschen werden ihr Geld wieder auf die Banken bringen und das Zocken geht munter in die nächste Runde…
Die Frage ist also, wie schützt man Sozialismus in einer Welt voller Kapitalismus drumherum, denn das ne Mauer nicht die Lösung ist, wissen wir ja jetzt.
Det mit dem Sozialismus hätte ja durchaus klappen können, uffn andern Planeten und wenn man nich dem Größenwahn verfallen wäre. Es scheint in der Natur des Menschen zu liegen, leicht anfällig für Wahnvorstellungen zu sein. Christus hatte ja auch nicht Unrecht und was hat die Kirche draus gemacht? Wir sollten nach rund 1 Million Jahre doch nun endlich begriffen haben, das wir für ne Sippe geschaffen sind und Massenmenschenhaltungen, ob nun artengerecht oder nich, das sei dahin gestellt, echt auf Dauer nicht vertragen. Nur heute, da wir uns ja besser verständigen können, Dank der modernen Technik und so, sollten wir och mal übern Zaun kieken, wie unserm Nachbarn so erjeht und wenn die Blume jeknickt ist, ne neue hinpflanzen.
Reblogged this on monopoli.
Jarnich so einfach wenn mans doppelt nimmt! Wir erleben doch jetzt schon Parallelgesellschaften und für mich ist wirklich fraglich, ob sich hinter all dem ausgegebenen schönen Scheinchen und klingenden Münzen ein wirkliche Wertschöpfung noch verbürgt oder ob die gehandelten Waren nicht durch hungernde Kinder- und Frauenhände außerhalb der Wohlstandsfestung entstandensind? Vielleicht erleben wir ja auch den Augenblick, wo kleine gelbe Männchen mit Aktenköfferchen aus den Fliegern steigen und uns begreiflich machen, das jetzt ihnen alles gehört. Der Verlust von ein paar schlappen Millionen Chinesen auf diesem Weg müßte doch zu verschmerzen sein.
Kleine Anekdote zum Schluß gefällig? Was steht im Lexikon von 2020 unter BRD? Kleine, zänkische Bergvölker im Norden Chinas.
Ick hab mir die Gruppe SK-Wiki bei fb, http://www.facebook.com/groups/260805400663348/, angesehen und schwanke. Ist ja die gleiche Idee, aber Herr Rechtsanwalt Weißalles und Schauspieler Soundso. Ick weeß noch nich ob ich da mitmischen will, aber es muß dringend was passieren, jelabert habn wa schon fill zu lange!. Viele Grüße com. Mike
Küsschen fürs Dialekt, wahre Worte, gelabert wird viel. Willkommen auf dem Planet der Affen.
Insbesondere amüsieren mich immer wieder die “fertigen Konzepte”. Die meissten davon halten den Zins für das Grundübel, aber Zinsen gabs auch im Ostblog und da waren sie kein Problem. Das ist der Beweis das diese “Zins ist das Grundübel”-Theorie falsch ist. Und überhaupt, es gab noch nie eine Gesellschaft die am Schreibtisch erdacht wurde. Der Sozialismus hat sich zwar an Marx orientiert, aber den Einfluss von Außen auf diese Gesellschaft hat er mächtig unterschätzt.
Es kommt also immer anders als es geplant wird, daher werden diese voll durchdachten Pläne auch nie umgesetzt.
Ich plädiere daher erstmal dafür der Elite das Geld zu entziehen. Wenn ihr Geld knapp wird bedienen sie sich beim Volk und das vereint, denn beim Geld hört die Freundschaft auf.
Und dann können wir den Kurs auch ändern.
Natürlich muss man dann Schutzmechanismen installieren um die mühsam gewonnene Selbstbestimmung auch zu behalten.
Wie schnell Demokratie ausgehebelt werden kann, haben wir bei der friedlichen Revolution der DDR Bürger gesehen. Für einen Moment hatten sie echte Demokratie.
Aber die Presse hat ihre Meinung manipuliert, sie haben die Macht vertrauensvoll in die Hand des Bundestages gelegt und alles verloren.
Daher hier ein paar Anregungen welche Schutzmechanismen wir für sinnvoll halten.
http://antilobby.wordpress.com/widerstand/zukunft/
Kommentare und weitere Anregungen sind willkommen.
Ken Jebsen fasst zusammen, wohin wir mit unserer “Zivilisation” hinschippern:
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Das war gestern ein Statement meines abendlichen Gesprächspartners. Es ging um das Thema Umweltverschmutzung …
Das hier ist kein Thema für mich, um es klar zu sagen.
Aber zu Deinem letzten Beitrag sage ich etwas ganz klar:
Wir sprechen über lebensfeindliche Informationen, die BEREITS VOR DEN MENSCHEN entstanden sind. Menschen sind die Darsteller, um diese Informationen in eine greifbare, fühlbare und verstehbare Dimension umzusetzen. Lebensfeindlich bedeutet, Existenz zu zerstören. Dazu gehört die individuelle Existenz, die kollektive Existenz, und der Raum, in dem Existenz stattfindet.
Die Karriere der Menschen, vom Neandertaler zum Kulturmenschen, spricht eine deutliche Sprache. Technik wurde erfunden, nicht um uns das Leben (die Existenz) zu erleichtern, sondern um immer mehr und immer gravierendere Zerstörungen möglich zu machen. Wer das versteht, versteht auch das schnelle Wachstum der Weltbevölkerung, die Verseuchung des Weltraums und die Genmanipulationen. Real sieht es aus, als säßen wir unentrinnbar in einer Falle. Aber das Befreiende ist, dass wir diese Falle nur spielen – um sie zerstören zu können.
Der Strick, an dem die Menschheit hängt, ist – genau besehen – von einem Schöpfer geflochten, der wissen will (muss), was er “falsch” gemacht hat, der die Folgen des Fehlers beseitigen muss, und eine fehlerfreie Welt schaffen will. Durch einen Erkenntnis (Bewusstseins-)prozeß wird aus einem Pseudo-Paradies ein echtes Paradies – in dem Aktivisten wissen, was sie machen.
Wolfgang
Und auch hier lässt sich dieses Spiel auf das oberste Prinzip der Polarität beziehen. In dem der Ausschlag auf maximale Zerstörung hochschwingt, erzeugt es die Kräfte, die notwendig sind für die Umkehr hin zum einer Welt, in der wir Menschen endlich gelernt haben, unser “Nest nicht mehr zu beschmutzen” (hatte mir gestern ein Gesprächspartner vermittelt: “Der Mensch ist im Gegensatz zu vielen Tieren noch immer ein Nestbeschmutzer.”).
LG Martin
Und nun schau auf das eigentliche Problem:
Es läuft ein NOTWENDIGER Prozeß der Zerstörung -
und es gibt viele Menschen, die auf den “Zerstörern” (zu denen sie in der Regel selber gehören!) herumprügeln, anstatt andere Konzepte zu entwickeln und/oder vernünftiger zu leben. Sie rennen in die Kirche, und wenn sie raus kommen, werfen sie – nach 2000 Jahren immer noch – mit Steinen.
Rennen sie nicht einfach nur in die Kirche, um scheinheilig zu zeigen, welch guter Mensch man doch ist, nur um dann die Absolution für die Ausbeutung zu bekommen?
Ja, wir sollten aufhören auf die Zerstörer zu schimpfen und zu warten, bis sie bekehrt sind, sonst sofort selbst beginnen, nicht mehr zerstörend zu wirken. Das setzt dann ein bewusstes und achtsames Leben voraus und alte Glaubenssätze zu hinterfragen.
LG Martin
Das Problem ist nicht die Kirche und mit welcher persönlichen Absicht die Menschen sie nutzen, sondern dass das Wesen der Kirche nicht verstanden – und transformiert wird.
Wir werden nicht über eine sehr spezielle Eigenart der Menschen streiten, ANDERE zu verurteilen und zu bestrafen.
Werfe nicht mit Steinen, sondern kehre vor deiner Tür, überwinde deine Egozentrik und helfe deinem Nachbarn. Es gibt nur wenige, sehr klare Regeln für ein fruchtbares und freudvolles Miteinander.
Das ist reine Theorie, und wird es bleiben, solange der Mensch als Opfer in einem eskalierenden lebensfeindlichen Prozeß steckt. Mögen die Kirchtürme als mahnende Finger verstanden werden, nicht die Trauben des Nachbarn zu ernten, ihm vor die Tür zu kotzen und ihn wegen der Sauerei anzuklagen.
Bewusstseinsentwicklung scheint ein zweischneidiges Schwert zu sein. Ich legte das Schwert aus der Hand, um mich von dem Polarisierungsdruck zu befreien. Ich erwarte nur etwas von mir, und ich warte nicht auf Ergebnisse.
Das Rotkehlchen singt dir das Lied von einer perfekten Welt.
Es singt ohne Hoffnung, dass es jemals verstanden wird. Aber vielleicht weiß es um die Lösung der Probleme, die auch darin besteht, zu singen.
Wolfgang
Peter Hoppe hat gerade einen Kommentar mit Vorschlägen zur Lösung der Bankenkrise, die ja nun schon wieder hochschwappt, dieses Mal in Spanien, zum Artikel Teuer erkaufte Zeit – Die Krise ist wieder da auf The Intelligenz hinterlassen, den ich so vollständig unterstützen kann:
Vergessen wir doch bitte nicht das Parasiten- und Schmarotzertum, von dem die Gesellschaft – nach meiner Auffassung – beherrscht wird. Von dieser Idee, auf Kosten anderer zu existieren, sind sehr viele Menschen beseelt, und viele damit infiziert.
Wolfgang
Hallo in die Runde, Wolfgang ich stimme mit dir und das haben wir ja schon des öfteren festgestellt überein in dieser Ansicht. wir betrachten immer die anderen und all zu oft nach hinten oder unten. soll das unser Maßstab sein?
Ich füge heute mal was anders ein, ein Lied:
Wir müssen die Ärmel hochkrämpeln und neue Alternativen nicht beginnen. Ich bin schon dabei! Viele Grüße com. Mike
Das gefällt!
Respekt!
Du schreibst:
“Wir müssen die Ärmel hochkrämpeln und neue Alternativen nicht (NICHT) beginnen.”
Da bin ich anderer Meinung (und ich weiß, dass das ein Schreibirrtum war). Je mehr Menschen sich gerade auf IHRE Weise einbringen, je besser. Partisanen marschieren nicht in Reih und Glied. Am besten gefallen mir Krokodile, die aussehen und singen können wie ein Rotkehlchen. Stille Wasser müssen nicht seicht sein. Oft schlagen dort die Wellen hoch, wo am wenigsten los ist.
Weißt Du, welche Vorstellung mir gut gefällt: Ein Kapitän, der auf seine Mannschaft hört, und eine Mannschaft, die auf den Kapitän hört. Dann gibt es ein vernünftiges Miteinander.
Auch Dir viele Grüße von uns.
Susanne und Wolfgang
“Wenn eine souveräne (Beispiel hier: Russland) Regierung NEIN sagt, dann ist das Spiel vorbei”:
Hier packt einer darüber aus, wie korrupt unser Politiksystem ist, weil unsere Staatsanwälte weisungsgebunden gegenüber unseren Politikern ist, sprich Regierungskriminalität besser als die Maffia Italiens:
Bezogen auf die Kommentare #7 bis #11 kann ich nur sagen: Jungs, ihr seid auf dem wahren Weg, die Richtung stimmt … soweit ich das aus meiner Sicht der Realität beurteilen kann.
”Technik wurde erfunden, nicht um uns das Leben (die Existenz) zu erleichtern, sondern um immer mehr und immer gravierendere Zerstörungen möglich zu machen. Wer das versteht, versteht auch das schnelle Wachstum der Weltbevölkerung, die Verseuchung des Weltraums und die Genmanipulationen.”
Fortschritt ist das Fortschreiten, das Entfernen, vom wirklichen Kern des Ganzen, hin zur materiellen Realität. Fortschritt ist eine Notwendigkeit in einem Umfeld, in dem die Unordnung zunimmt. Fortschritt ist einzig eine Reaktion.
Gruß Guido
In der materiellen Realität steckt, soweit ich das mit meinen Kenntnissen (interpretierte Informationen) beurteilen kann, ein Geheimnis. Es aufzudecken, wird mit aller Macht verhindert. Wir sehen zwar nicht das Geheimnis, aber die konzentrierten und konzertierten (Staat, Kirche, Finanzsystem und Wirtschaft) Anstrengungen (Krisen, Kriege, Täuschungen, Lügen und Zuweisen von Schuld und Verantwortung) weisen auf ein zentrales Motiv hin, das für vernünftig denkende Menschen rational nicht erklärbar ist.
“Jungs” ist natürlich ein echter Guido-Hammer. Klingt nach einem Gefühl für Kameradschaft.
Und wo, mein Lieber, bleiben da die Mädels? Wüßten wir ohne sie überhaupt, dass es einen Weg zu suchen gilt?
Ja, der uns bekannte Fortschritt ist eine Re-Aktion. Auch ein Re-Kapitulieren? Re-ligio, der Weg zurück? Wie alt ist das Geheimnis? Vermögen, Geld, Besitz – eine Frage auf der Ebene der Energie? Welche Energie wurde zu Materie?
Ach ja, was in alten, inaktiven Männern so vor sich geht.
Gruß
Wolfgang
Die Mädels ? Die brauche ich doch nicht extra erwähnen, die tragen die Ordnung doch schon immer in ihrem Herzen
Sie sind uns auf dem Weg eh einen Schritt voraus, auch wenn es in der Realität, aus unserer Sicht, anders erscheinen mag. Bin gespannt, wie sich so ein Satz in der Bewertung der Daumen niederschlagen mag ..
Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
@wolfgang man übersieht in der Fülle der Kommentare manchmal die goldenen Worte
Danke hierfür Ralf
Werfe nicht mit Steinen, sondern kehre vor deiner Tür, überwinde deine Egozentrik und helfe deinem Nachbarn. Es gibt nur wenige, sehr klare Regeln für ein fruchtbares und freudvolles Miteinander.
Das ist reine Theorie, und wird es bleiben, solange der Mensch als Opfer in einem eskalierenden lebensfeindlichen Prozeß steckt. Mögen die Kirchtürme als mahnende Finger verstanden werden, nicht die Trauben des Nachbarn zu ernten, ihm vor die Tür zu kotzen und ihn wegen der Sauerei anzuklagen.
Bewusstseinsentwicklung scheint ein zweischneidiges Schwert zu sein. Ich legte das Schwert aus der Hand, um mich von dem Polarisierungsdruck zu befreien. Ich erwarte nur etwas von mir, und ich warte nicht auf Ergebnisse.
Das Rotkehlchen singt dir das Lied von einer perfekten Welt.
Es singt ohne Hoffnung, dass es jemals verstanden wird. Aber vielleicht weiß es um die Lösung der Probleme, die auch darin besteht, zu singen.