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Was, wenn im Spiel der Kräfte zwischen Gut und Böse Psychopathen die Gegenspieler wären?

Da unverkennbar viele Menschen begonnen habe, aufgrund der vielen zu erkenndenn Krisen (Unordnung) Fragen zu stellen, hatte ich vor einiger Zeit diese Frage gestellt: Wie viele Menschen braucht es, um eine neue Idee, einen Wandel herbeizuführen?

Eine der Antworten war, dass etwa 90% der Menschen anderen Menschen folgen. Es bleiben also 10% für die Macher. Davon seien 5% jeweils für das Wohl aller Menschen unterwegs und die anderen 5% für ihr eigenes. Wenn wir aber nun wissen, dass 4-6% aller Menschen genetisch bedingt Psychopathen sind, dann kann einem sofort schwummerig werden. Denn, was zeichnet einen Psychopathen aus ( aus Wikipedia: Psyhopathie):

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslose Psychopathie geht häufig mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass begleitend oft die Diagnose der dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann.

Da diese Menschen anfangs kaum auffällig sind, dabei aber auch charmant sein könen, steht ihnen der Weg frei, in unseren Hierarchien nach oben zu kommen. Und mit ihrem manipulativen Wesen fällt es den Menschen, die sie auf dem Weg zur Macht treffen, nicht auf, welch böser Geist dort unterwegs ist.

Und auch im Krieg sind es nur etwa 10-15% der Soldaten, die an der Front ohne Problem ihren Dienst des Tötens verrichten. Hinzu kommen noch ein paar Hirngewaschene, die vorübergehend auch mitmachen können. Der Rest tut so als ob oder bietet seine Kräfte anderweitig an (siehe Psychopathen plündern alles).

Welche Chancen hätten wir also in einer Welt, in der gleich viele Psychopathen gegenüber den Guten unterwegs sind und die Psychopathen aber nicht gut erkannt werden können? In meinen Augen geht wieder nur eins: Auflösen der Hierarchien und kleine autarke Gemeinschaften mit maximaler Selbstverantwortung bilden. Oder?

Hier können wir uns ein gutes Bild machen, wie ein Psychopath tickt:

.

Nachtrag vom 10.04.2012: Ich habe gerade in einem Forum, in dem kurz auf diesen Artikel eingegangen wurde, gelesen, dass noch ein Hinweis fehlen würde, wie wir uns davor schützen können, dass wir von Psychopathen führen lassen. Ich denke, da gibt es nur ein wirklich gutes Mittel. Wir müssen wieder dazu kommen, dass wir ohne Hierarchien, in denen von oben nach unten geführt wird, kommen. Und das geht nur, indem wir uns wieder unserer Verantwortung für alles im Leben selbst stellen und sie nicht nach oben, zum Führenden abgeben.

Beginnen könnten wir schon mal damit, dass endlich das Mehr an Demokratie, wie es uns nach Grundgesetz Artikel 20 (2) mittels Abstimmung (z.B. über Volksbegehren auch auf Bundesebene)  zusteht, erfolgt!

  1. Februar 3, 2012 um 6:34 nachmittags

    federleichtes :

    Wenn „Kopf“ Geist bedeutet, ja.
    Daran arbeitet die Schöpfung, seit es Menschen gibt.
    Das Produkt der Synthes besteht aus Bewusstsein.

    Wenn ich das kurz unterscheiden darf:
    Liebe/Gefühl braucht die Kontrollinstanz „Vernunft“.
    Geist/Kopf braucht die BEREICHERUNG durch Emotionen.
    (wobei im Kopf nur Informationen verarbeitet werden – die bewusst machen, die Intelligenz schaffen, unterscheiden zu können)

    Und ich möchte gleich eins drauf legen.
    Existenz, wie wir sie kennen, entsteht NUR durch eine Form von Erregung.
    Wesen, deren EIGENSCHAFT das Fühlen ist, SIND immer existent.
    Wesen, deren Eigenschaft Geist, das Produzieren von Ideen ist, müssen sich immer wieder existent machen.

    Leben ist die Energie – verbunden mit Ideen -, die alle Wesen existent macht.

    Im Kern geht es dem Leben um drei Absichten.

    Gefühlwesen nicht angreifbar zu machen;
    Geistwesen, ohne das sie Energie raiuben müssen existent zu machen;
    ein System des Miteinanddres zu entwickeln, in der beide Wesensarten kooperieren UND konkurrieren können.

    Besser kann ich meine Einschätzung im Moment nicht ausdrücken.

    Klar ist, was Du sagst, Solveigh:
    Eine Existenz im Miteinander geht nicht ohne „Herz“ und nicht ohne „Kopf“. Vielleicht ist das Yin Yang-Zeichen eine gute Beschreibung der Ausgegleichenheit zweier völlig verschiedener Kräfte. Gut wäre in meinem Sinne, das Zeichen nicht in Schwarz-Weiß darzustellen, sondern vielleicht in Rot und Blau – rot für die warme Liebe und blau für den kalten Geist. Es würde die Gegensätze freundlicher gestalten und betonen, dass es nichts Dunkles gibt.

    Es sollte ja klar sein, das eine Gemeinschaft ohne Geist, ohne Ideen und ohne Gestaltungskraft eine Gemeinschaft wäre, in der Stillstand herrschte, ja genau genommen sich gar nichts bewegen könnte. Bewegung entsteht erst durch eine Idee, ein Weg erst durch das Postulieren (Idee) eines Ziels.

    Ich hoffe, das war nicht wieder zu kauderwelschig.

    Wolfgang

    Ich sehe das durchaus ähnlich wie Du, Wolfgang.
    Wobei ich der Meinung bin, dass sich “Kopf” und “Herz” in EINEM (jedem) Menschen vereinen (Synthese), aber auch ZWISCHEN den Menschen, indem die beiden Kräfte ausgleichend aufeinander wirken und so Balance erzielt wird, die für ein gesundes Sein unbedingt notwendig ist. Es darf keine der Kräfte “eliminiert” oder “überbetont, überbewertet” werden, denn das führt zu Krankheit und Tod wie wir in der patriachischen Gesellschaft, die ausschließlich die aggressiven männlichen Energien befördert, am eigenen Leibe (persönlich und insgesamt) erleben “dürfen”, und zwar schon seit ungefähr 10.000, ganz deutlich jedoch seit ca. 6.000 Jahren.

    Vielleicht ist das Yin Yang-Zeichen eine gute Beschreibung der Ausgegleichenheit zweier völlig verschiedener Kräfte. Gut wäre in meinem Sinne, das Zeichen nicht in Schwarz-Weiß darzustellen, sondern vielleicht in Rot und Blau – rot für die warme Liebe und blau für den kalten Geist. Es würde die Gegensätze freundlicher gestalten und betonen, dass es nichts Dunkles gibt.

    Das Ying und Yang-Zeichen beschreiben das tatsächlich hervorragend. Allerdings darf “Schwarz” nicht als “Schlecht” und “Weiß” nicht als gut gesehen werden:

    Darin werden Yin und Yang mit den Adjektiven stark und schwach, gleich und ungleich, sowie männlich und weiblich in Verbindung gebracht. Dieses verallgemeinerte sich später zur Vorstellung, Yin und Yang wären die Begriffe für das Weibliche und Männliche und danach noch allgemeiner für Polarität an sich.

    Sich allein auf den Bedeutungsaspekt von Männlich und Weiblich zu beschränken greift zu kurz, da Yin und Yang für weitaus mehr Begriffspaare verwendet werden können. Vielmehr stehen beide Begriffe für ein Gegensatzpaar, auf das die beiden Begriffe „gebend“ und „empfangend“, „aktiv“ und „passiv“ passen. Das Verhältnis von Yin und Yang ist nicht mit dem Gegensatz von Gut und Böse zu vergleichen: „Es ist vielmehr ein relativer Gegensatz rhythmischer Art, der zwischen zwei rivalisierenden, doch zusammengehörigen Gruppen besteht, die ebenso wie Geschlechterverbände komplementär sind und die sich wie diese bei der Arbeit ablösen und wechselweise in den Vordergrund treten.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang#Einfache_Umschreibungsversuche

    Da “Schwarz” auch die Abwesenheit von Licht (und Farben) und “Weiß” die Anwesenheit von Licht (und allen Farben) ist, wird auch hierin die Bedeutung des Symbols der Polarität – und im Ying und Yang-Zeichen – der notwendige Ausgleich der Kräfte deutlich. Es wird auch deutlich, dass keines ohne das andere sein kann.

    Eine Veränderung der Farben wäre auch eine Veränderung des Sinnes des Ying und Yang Zeichens.

    Das bedetutet übrigens auch die Versöhnung der Geschlechter auf GLEICHER Ebene. Denn es sind BEIDE Energie-Formen unbedingt notwendig, um eine gesunde Entwicklung der einzelnen Menschen, der Menschheit insgesamt und unserer Erde zu ermöglichen und zu bewerkstelligen, da – wie bei Wikipedia beschrieben – sich beide Energien gegenseitig bedingen und ergänzen.

    • Februar 3, 2012 um 10:50 nachmittags

      Da sieht man, wie wichtig es ist, nicht im eigenen Sud allein kochen zu müssen: so interpretiert, was das Yin Yang angeht, wird das wichtigste unserer Prinzipien, die Polarität immer klarer. Es lebe der Gegensatz!

  2. Februar 3, 2012 um 7:30 nachmittags

    Hallo in die Runde, Martin hatte vor einigen Stunden auf Grund meine Artikels einen Sachverhalt beschrieben, der in die gleiche Richtung weist. Ich bin gerade dabei, aus schwarz und weiß die vielen Grautöne zu mischen, die wir der Einfachheit halber, der einen oder der anderen Seite zu ordnen. Mich beschäftigt diese Thema schon sehr lange auch bevor ich anfing hier zu schreiben. Erstes Zeichen hier in diese Richtung war “Randgruppen in der DDR….” vor genau einem Jahr.
    In den heutigen Artikel “Demokratie – warum die meisten Theorien daneben liegen”,habe ich angefangen mal den Aspekt zu beleuchten, wie wir ticken oder besser gesagt, was ich dabei bis jetzt entdeckt habe und wie es sich auf uns und unsere Umwelt auswirkt. Da stellt es sich heraus, das wir keines Falls so frei entscheiden, wie wir es gerne anderen glauben machen. In dem besagten Kommentar gehe ich da noch einmal sehr ausführlich darauf ein. Auf Grund der Länge stelle ich hin nur den link ein: http://muzungumike.wordpress.com/2012/02/03/demokratie-warum-die-meisten-theorien-daneben-liegen/#comments Wer Lust hat, kann ja da mal reinlesen.
    Damit ist das Thema aber erst nur gestriffen. Wer sagt uns, das alles was wir zu uns nehmen oder was wir machen, nicht doch Wirkung zeigt. Wir lachen über jeden Eingeborenen, der sich nicht fotografieren lassen will, weil er Angst um seine Seele hat. Vielleicht hat er am Ende mehr Recht als uns lieb sein kann? Wir glauben einer Wissenschaft, die heute fast ausschließlich für private Interessen arbeitet und von denen auch bezahlt wird. Und trotzdem halten wir ihre Erkenntnisse für fundamental und unumstößlich. Sind nicht die, die nicht akzeptieren können, das wir wenig wirklich wissen, nicht die Gefährdeteren?
    Das mit dem Psychopat sehe ich auch sehr vorsichtig, schon auf Grund weil wir den hilflosen Versuch unternehmen in einem vierdimensionalen Konstrukt einen Ei-strich zu ziehen, wo das Eine aufhört und das Andere anfängt.
    Ich denke dieser Zustand, der dort dargestellt wird ist ein extremer Schutzmechanismus im Lebenserhaltungssystem, der durch einen sehr schmerzlichen Vorgang, einem seelischen Totalschaden vergleichbar, entstanden ist. Da für sie jedes Schmerzempfinden unterdrückt ist, zahlen sie zurück, was sie selbst haben durchmachen müssen oder noch erleben. Da wir in dieser Hinsicht genau aus dem gleichen Grund eine natürlich Hemmschwelle haben, sind sie eben die Stärkeren und kommen so an Ziele, die wir nicht erreichen können. Da bin ich wieder an dem Punkt, das wir die “Mostern selbst erschaffen” haben.
    Ich habe vor geraumer Zeit einen schönen Spruch gelesen, ich kann nicht sagen von wem noch wo. “Wir sollten aufhören Probleme mit den Gedankenansätzen lösen zu wollen, durch die sie entstanden sind”
    Wolfgang ich stimme Dir im letzten Teil zu, aber eins ist gefährlich und das habe ich in dem oben angeführten Kommentar schon einmal herausgearbeitet. Wir sollten uns nicht einbilden, das wir an Bewußtheit,nicht zu verwechseln mit Denkleistung die Spitze von Fahnenmast sind. Da liegen wir in der Entwicklungsgeschichte höchstens auf einem guten Mittelplatz. Es ist keine Funktion, die da mathematisch hergeleitet werden kann. Alles was wir machen oder unterlassen, was uns umgibt, beeinflußt unseren Zustand der komplexen Wahrnehmung unserer Person in Bezug auf unser Umfeld in Raum und Zeit, um mal den oft benutzten Begriff der Bewußtheit/-sein ein wenig zu umschreiben, da es da ja wenig klare Definitionen gibt. Viele Grüße com. Mike

    • Februar 3, 2012 um 8:06 nachmittags

      „Wir sollten aufhören Probleme mit den Gedankenansätzen lösen zu wollen, durch die sie entstanden sind“

      Das war der gute Einstein, der da sagte: “Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.”

      Und das ist fundamental, wenn wir darüber nachdenken, wie menschliches Zusammenleben und wirtschaften auf unserer Erde besser funktionieren kann.

    • Februar 3, 2012 um 10:58 nachmittags

      „Wir sollten aufhören Probleme mit den Gedankenansätzen lösen zu wollen, durch die sie entstanden sind“ stammt von Einstein :-)

  3. Februar 3, 2012 um 9:19 nachmittags

    Danke Solveigh, ich werds mir merken, Ich habe für die Guten-Bösen-Diskussion, nicht so den Draht, weil es gibt, wie schon angedeutet, immer ein Verhältnis einer Handlung zur Zeit und dem Ort an dem sie stattfindet. Ich will jetzt einen Mörder nicht bedauern, wegen seiner Tat, aber es gibt Ursachen, die meist sogar soweit im Dunkeln verborgen sind, das es schwer fällt sie zu finden. Am Ende ist es sicherlich zur Zeit noch richtig Delikte juristisch zu bearbeiten. Ist das aber wirklich gerecht? Ich hatte letzte Woche ein langes Gespräch, wo sich jemand über jemand beklagte, weil er sich ungerecht behandelt fühlt. Am Ende des Gesprächs mußte ich ihm sagen, das er die gleichen Vorstellungen benutzte, die er dem anderen vorwarf. Ich glaube eine Vielzahl von Dingen, die uns geschehen, lösen wir selbst durch unsere Gedanken aus. Es ist schon sonderbar, wenn wir etwas verändern, geht es zu Beginn immer gut oder wir lernen neue Menschen kennen. Ändere Dich, so ändert du die Welt.
    In den Sinn noch ein Videotipp:

    Blenden wir diese Situationen für uns aus, die uns krank machen, entziehen wir Ihnen unsere Aufmerksamkeit, gehen wir lieber in den Park als zur Bank. Nehmen wir uns Zeit für unsere Mitmenschen, hören wir ihnen erst einmal zu, bevor wir neue Feindbilder entwerfen. Ich glaube, das der Entwurf in uns schon enthalten ist. Wir halten ihn nur nicht für realisierbar, weil er nicht logisch ist. Viele Grüße Mike

  4. Februar 3, 2012 um 11:41 nachmittags

    Hallo noch einmal, der Gutmensch in mir schimpft schon, wegen der Zeit, aber ich denke er verzeiht mir ;-)
    Ich hatte Euch ja schon mal mit einer fernöstlichen Tarotkarte “beglückt”. Ich versuche es noch einmal:
    “Harmonie: Hör auf dein Herz, geh mit deinem Herzen, auch wenn alles auf dem Spiel steht. Ein Zustand vollkommener Einfachheit, der nicht weniger kostet als alles. Einfach sein ist schwer, denn es kostet alles, was du hast, um einfach zu sein. Du mußt alles verlieren, um einfach zu sein. Deshalb sind die Menschen lieber kompliziert und haben vergessen, wie man einfach ist. Doch nur ein einfaches Herz geht mit Gott Hand in Hand. Nur ein einfaches Herz singt mit Gott in tiefer Harmonie. Um an diesen Punkt zu kommen, mußt du dein Herz finden, deinen eigenen Puls, deinen eigenen Herzschlag.” (Osho.com/Zentarot, meine Karte für heute)
    Sicherlich kann man Gott auch als höheres Prinzip o. ä. auslegen.

    Wir müssen uns dieses Negativdenken abgewöhnen. Klar wurde im Mittelalter, die Intuition gegenüber dem Wissen zurückgedrängt. Sie sind die beiden Seiten, die in uns bestehen. Da es einen stetigen Wandel gibt, hat einmal das Eine dann das Andere mehr Kraft und ich denke es hatte seine Gründe. Sicherlich ist das alles furchtbar, was da im Namen des Glaubens geschehen ist. Aber es hat den Zustand erst möglich gemacht, in dem wir uns jetzt befinden. Die Zeit der absoluten Wissensgläubigkeit geht jetzt voraussichtlich zu Ende und das Pendel beginnt wieder in die andere Richtung auszuschlagen. Eine Umkehr erfolgt nicht auf halber Strecke, sondern erst wenn eine Bewegungsrichtung auf ihren Höhepunkt angelangt ist. Wir sollten unsere Gedanken darauf konzentrieren, damit die Bewegung sich beschleunigen kann. Um das verlorene Wissen, brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, es ist zu jeder Zeit reproduzierbar. Das aber setzt unser Handeln voraus. Viele Grüße i spakoni notsch com. Mike

    • Februar 3, 2012 um 11:53 nachmittags

      Das mit der Pendelbewegung ist noch Mal so ein Hinweis auf einen natürlichen Vorgang. Ich vermute Mal, dass die verschiedenen Meme unterschiedlich lange Pendelzyklen haben. Wäre mal interessant, die resultierenden Interferrenzmuster anzuschauen. Ob es da schon Forschungen gab.
      Den größten Zyklus hat uns ja Guido mit dem Beginn beim Urknall gezeigt. Geringere Zyklen scheint mir in der Mode zu erkennen sein.
      Bin aber mal gespannt, ob es nicht doch was schneller geht mit dem nächsten Pendelausschlag, denn so lange haben wir ja wohl nicht mehr …

    • Februar 4, 2012 um 1:12 vormittags

      Спокойной ночи, Майк :-)

  5. Februar 4, 2012 um 12:13 vormittags

    Ja, diese Zyklen:

    Jeder Sonnenaufgang ist ein Untergang, jeder Urknall das Ziel des Voruniversums, jeder weitere Durchlauf eines Zyklus das Ende des Durchlaufs davor. Je weiter die Expansion voranschreitet, desto mehr Zyklen bedarf es, auf welche die zunehmende Unordnung verteilt wird. Frequenzen nehmen zu, die Dichte der Zyklen ebenfalls. Das Messen der Zeit begann mittels der Zyklen von Gestirnen und gipfelt aktuell in der Zuhilfenahme modernster Atomuhren. Die Genauigkeit ist enorm. Zyklen innerhalb von Zyklen. Immer mehr … bis der Zenit der Unordnung endlich erreicht ist. Dann scheinen Unordnung und Sonne am intensivsten, dann liegt die Tagestemperatur am höchsten, dann hat die Ordnung alle Hände voll zu tun. Dann kommt der entscheidende Punkt aller Lernbemühungen … der Lohn für alle Wiederholungen, immer wieder und noch einmal. Ist dieser Punkt erreicht, sinken Sonne, Temperatur und Unordnung, nach und nach kehrt Ruhe ein. Die Nacht breitet ihr schwarzes Gewand aus. Frieden kehrt ein … mit sich und der Welt.

    Je weniger Zyklen wahrnehmbar sind, desto mehr Ordnung. Je mehr Zyklen wahrgenommen werden, desto mehr Freiraum wird dem Zufall zugestanden, desto größer der Raum, den die Realität für sich beansprucht, desto mehr muss weichen, damit neue Vokabeln entstehen … und desto mehr Bilderzyklen entstehen, die allesamt nur eines zeigen … weiße Leinwände, in unterschiedlichsten Formaten.
    Wir leben in einer Welt der Zyklen. Lebenserwartungen, Herzschläge, Lebensdauer, Zeit, die Sonne, der Mond, die Abfolge der Sternbilder am Nachthimmel. Alle paar Sekunden passiert ein Mord. Jede Sekunde, alle fünf Jahre, alle 150.000 Jahre, einmal im Leben, 2 von 1000 Menschen, jeden Tag, immer wenn. Zyklen, wohin man schaut und hört. Sportereignisse von weltweiter Bedeutung gibt es alle vier Jahre. Seit wann ? Seit die zunehmende Unordnung der Expansion es bedarf.
    Am Nord- und Südpol der Erde gibt es weniger Tag- und Nachtzyklen, am Äquator dagegen sind die Tage länger und die Nächte kürzer. Und auch der Unterschied zwischen Tageshöchst- und Nachttiefsttemperatur ist maximal.
    Je mehr Unordnung ein Körper angesammelt hat, desto schneller die Vermehrungszyklen von Tumorzellen und Bakterien.
    Je gleichmäßiger der Zyklus, desto isolierter, oder unnatürlicher, oder beständiger bzw. widerstandsfähiger gegenüber der Integration in die aktive Ordnung, wird er realisiert … ihm liegt somit reaktive Unordnung zugrunde. Zyklen, denen aktive Unordnung zugrunde liegt, zeichnen sich durch ihre Variabilität aus. Die Bühne des Lebens bezeugt dieses immerzu. Das Bühnenbild kann sich hier und da schnell ändern, sich an die Justierung variabler Zyklen anpassend. Daher der enorme Einfluss der Sonnenzyklen auf das irdische Geschehen, sowie der weiteren Zyklen, die unser Sonnensystem darstellen.
    Alles, was in Bewegung ist, unterliegt Zyklen, seien es Schritte, Sprünge, Flügelschläge, Kolben, Pumpen, Ventile.
    Schrittmacher werden eingeschaltet, wenn das Herz seinen Zyklus verliert, und ausgeschaltet, wenn das Herz wieder ausreichend schlägt. Ein gesundes Herz erkennt man an der angepassten Variabilität seiner Reaktionsfolge.
    Zyklen überall.
    Man sieht regelmäßig nach Kranken, bis sie wieder genesen sind. Ängste kehren immer wieder, mancher Schmerz ebenfalls, Allergien quälen in bestimmten Abständen … allesamt wohl genährt, durch Unordnung, dem raffinierten Salz in der täglichen Suppe. Und auch das regelmäßige Gedenken der Toten, Verletzten und Vermissten, sowie Feiertage und Geburtstage, sie alle zeugen von einer reaktiven Unordnung, derer wir uns immer wieder annehmen.

    Das Universum umfasst sie alle. Alle Zyklen, ob groß, ob klein, alle eingebunden in den einzigen Zyklus, der jeweils nur EINEN Durchlauf hat … das Universum eben:

    Wie lange wir noch haben, fragst Du, Martin ? Wenn ich mir so die reale Bildersprache mit all ihren Zyklen und ihrer Grammatik betrachte, dann würde ich sagen, dass bis spätestens 2015 der Zenit der Unordnung überschritten sein sollte …

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  6. Februar 4, 2012 um 12:35 vormittags

    Hebe ein Pendel an und laß es Schwingen und du wirst feststellen das zeit eine Pendelschlages immer kürzer wird. Aber das muß ich ja dir nicht erklären. für mich ist interessant was eigentlich wirklich geschieht, da wir es ja nur als Daumenkino aufnehmen und was ist mit der wirklichen Bewegung, findet sie ein Ende und wie kann dieses aussehen.
    Es gab für mich immer wieder verschiedene Phasen. Ich habe viele Jahre z.B. kaum die Gitarre zur Hand genommen und nach kurzer Zeit mußte ich jetzt feststellen, das mir Dinge gelingen, die vorher einfach nicht möglich waren, als ob irgendwas in mir heimlich weitergeübt hat.
    Ein weiteres Phänomen sind diese Tarotkarten. Wie ist es möglich, das meine Schwingungen von einem Zufallsgenerator erfaßt werden können, wenn nicht wirklich alles eins ist?
    Ich lege mir selbst seit über 15 Jahren das I Ging und dies ist eine aufwendige Prozedur. Es haut mich jedes Mal wieder um, was dabei herauskommt. Es sind immerhin 64 Möglichkeiten mit 384 Varianten, die völlig unterschiedlich sind, des persönlichen Zustandes und es war bis jetzt nur selten der Fall, das ich damit nichts anzufangen wußte. Ein System, das auf den gelben Kaiser zurückgeht, also vor rund 3500 Jahren entstand.
    Ich glaube, dies sind alles Erscheinungen, die wissenschaftlich nur schwer nachzuweisen sind. Sie sind unser Mysterium und wir sollten diese Gabe nutzen und nicht erforschen wollen (Vertreibung aus dem Paradies). So nun aber schnell in die Koje…

    • Februar 4, 2012 um 1:21 vormittags

      Was Du mit dem I Ging beschreibst, mache ich mit einem bestimmten Buch (das geht schneller und ist deutlicher in der Antwort :-) ).

      Wann immer ich “steckenbleibe”, Rat brauche oder nicht sicher bin, schlage ich dieses Buch willkürlich irgendwo auf.

      Ich bekomme immer eine Antwort, die mir weiterhilft oder mich motiviert oder mich aufmerksam macht.

      Ja, das ist Intuition und wenn wir sie nicht in uns hören, weil wir allzu beschäftigt sind, teilt sie sich eben auf anderen Wegen mit.

      Ob Du das Gott, Universum, Höheres Selbst, oder Inneres Selbst, Intuition, Wakan Tanka oder wie auch immer nennst, ist dabei vollkommen Wurscht :-)

  7. Februar 4, 2012 um 10:55 vormittags

    Hallo Solveigh,
    wie bekommst Du die russische Schrift hier rein, ich bin per plex.
    Ist schon schwierig hier den Überblick zu behalten, da ist ein Forum oder eine wiki, wenn man sie denn dann beherrscht, wirklich übersichtlicher!
    Wie gesagt ich habe mich sehr intensiv mit dem Buch das Wandlungen auseinander gesetzt, man sieht es ihm auch an. Welches Buch bevorzugst Du? Vor einigen Jahren bin ich dann auf Osho gestoßen, der mir einen tiefen Einblick in den Fragen Leben und Meditation gegeben hat.
    Es ist schon sonderbar, wenn es dir einmal etwas geschieht denkst du, purer Zufall, beim zweiten Mal schaust du dir verstohlen über die Schulter und fragst dich, beobachtet mich da jemand und dann erlebst Du, wenn Du eine neue Tür aufmachst, dir die ersten Schritte scheinbar erleichtert werden, “das günstige Prinzip”. Vor 20 Jahren hätte ich noch jedem, der so etwas schreibt direkt mit dem Zeigefinger an seine Stirn getippt. Heute sehe ich deutlich, ich kann sie nicht in allen Dingen benennen, das es da mehr gibt, wie wir in unseren Bücher lesen können. Seit gestern glaube ich auch, bin gestern auf Prof. Dr. Walter Veith gestoßen, selbst Verschwörungstheoretiker, lassen sich so erklären, weil sie einfach die Nerven verloren haben, um es vorsichtig auszudrücken. Euch allen ein schönes Winterwochenende, viele Grüße com. Mike

    • Februar 4, 2012 um 12:07 nachmittags

      Ich habe mir die russische Schrift heruntergeladen, dann kann die Tastatur über 2 x Alt+Shift umgestellt werden – ja, und dann üben, üben, üben – siehst ja nicht, wo die Buchstaben liegen, musste also blind schreiben…. :-) Früher mal hatte ich eine Tastatur, auf der die Lage der kyrillischen Buchstaben angegeben war, auf die habe ich aber meinen Tee gegossen… Ja,ja, manchmal ist’s schon komisch… :-) Werden einem doch einfach die Krücken weg genommen…

      Ich benutze das Buch “The Secret” (auf Deutsch).

      Auf Osho bin ich auch vor ein paar Jahren gestoßen. Das muss wohl ein zwangsläufiger Weg, sein…

      Ich begann, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie unser Willen unser Handeln beeinflusst, von da aus kam ich auf die Frage, wie unsere Gedanken unser Handeln, unsere Umwelt beeinflusst, ja erschafft. In dieser Zeit fand ich bei einem Inder auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt ausgerechnet kurz vor Weihnachten 1999 eine Sandelholzkette, die mir sofort gefiel und die ich darum kaufte. Der Inder sagte mir, dies sei die “Blume des Lebens” und als ich ihn fragte, was das zu bedeuten habe, meinte er: “Sie haben sie sich ausgesucht, Sie werden es wissen, wenn Sie soweit sind.” Naja, hat noch ein paar Jahre gedauert bis ich zuverlässigen und ständigen Zugang zum Internet hatte und recherchieren konnte.

      Osho begegnete mir das erste Mal in einem Buchladen. Sein Buch “Leben, Lieben, Lachen” sprang mich im wahrsten Sinne des Wortes an – ich wollte mir ein anderes aus dem Regal nehmen, und es fiel heraus. Nach einem kurzen Blick hinein, kaufte ich es – und seitdem habe ich viel von Osho gelesen und auch Lao-Tses Tao-Te-King, und Dshuang-Dsi, auch Mevlana Rumi ist mir begegnet… Das Buch der Wandlungen ist sehr umfangreich, ich habe mich auch damit beschäftigt und mir ist ein Satz, der immer wieder auftaucht aufgefallen, den ich mir zu eigen gemacht habe: “Geduld und Beharrlichkeit ist förderlich.”
      Neuerdings gibt es auf YouTube eine Menge Videos mit Reden von Osho – allerdings auf Englisch, was aber gut ist, denn das Original ist immer besser als jede Übersetzung je sein kann. Hier eine kleine Kostprobe, wie er mit Humor fundamentale Themen behandelt – ich hoffe, Deine Englischkenntnisse sind ausreichend, ihm zu folgen:

      Ich habe bemerkt, dass es bei allen Mystikern (Osho eingeschlossen) immer nur um Tiefenpsychologie geht: Wie kann ich mein Unterbewusstsein so “manipulieren” oder “(um-)programmieren”, dass ich im Leben genau DAS erlebe, was ich erleben WILL? Oder: Wie ist es mir möglich, ein SELBST bestimmtes Leben zu führen?

      Ich mache auch ein bißchen Qui Gong und Yoga – das hält nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele fit und es lehrt, die Energien sinnvoll zu nutzen und durch den Körper dahin zu leiten, wo sie gebraucht werden, bzw. hindurchzuleiten und das für mich “abzuzapfen”, was ich benötige, im Wissen, dass ich letztendlich ALLES zurück gebe – und vor allem, zu lernen, mir nicht mehr zu nehmen, als ich benötige und alles andere wieder zurück-zugeben, indem ich lerne, dass es mir gar nichts bringt zu “horten”, außer Energiestau = Krankheit. Und das kannst Du getrost auf die Gesellschaft übertragen, wenn Du das Geld auch als eine Form der Energie ansiehst, die an einer Stelle “gestaut” wird – und darum Krankheit (des Systems) hervorruf(t)en MUSS.

  8. Silke Bogorinski
    Februar 4, 2012 um 7:32 nachmittags

    Zu allem Gelesenen möchte ich einmal zitieren aus
    “Der Fremde in uns“ von Arno Gruen

    “Das Gegenmittel zum gesellschaftlichen Verfall ist die Förderung von liebenden und entgegenkommenden Erfahrungen in der Entwicklung der Kinder. Unsere Zivilisation muss es sich zum Anliegen machen, für Kinder Bedingungen zu schaffen, in denen sie wahre Liebe, Anerkennung und Mitgefühl erleben können. Liebe ist Nährboden für unsere Geschichte, die individuelle genauso wie die gesellschaftliche. Wenn dieser Nährboden geschädigt ist, kommt es zu einer Fehlentwicklung des Menschlichen. Schon Erik H. Erikson mahnte: „Diejenigen, die unsere Geschichte studieren, ignorieren ständig die Tatsache, dass alle Individuen von Müttern geboren werden; dass jeder mal ein Kind war; dass Menschen und Völker im Kinderzimmer ihren Anfang nehmen; und dass eine Gesellschaft aus Einzelnen, im Prozess der Entwicklung vom Kind zu Eltern, besteht.“

    Man könnte seine Werke jedem an’s Herz legen, dem an einer humanen Gesellschaft gelegen ist.

    • Februar 4, 2012 um 9:58 nachmittags

      Danke Silke,
      unsere Intution sagt hier sofort ja. Unser Geist dagegen war über einige tausende Jahr über Angst vernebelt, so dass wir mittels Angst stimuliert Bildern wie Reichtum und Siegen (Konkurrenz) hinterher gelaufen sind. Langsam merken wir, welchen Fehler wir dabei begehen, nur noch dem Profitgedanken zu huldigen und dabei im Hamsterrad ganz vergessen zu leben, und schon gar nicht mehr für unsere Kinder, die wir möglichst schnell in der Krippe loswerden wollen, um das Hamsterrad noch schneller bewegen zu können.
      LG Martin

  9. Februar 4, 2012 um 9:47 nachmittags

    Solveigh schrieb:

    ”wo sie gebraucht werden, bzw. hindurchzuleiten und das für mich „abzuzapfen“, was ich benötige, im Wissen, dass ich letztendlich ALLES zurück gebe – und vor allem, zu lernen, mir nicht mehr zu nehmen, als ich benötige und alles andere wieder zurück-zugeben, indem ich lerne, dass es mir gar nichts bringt zu „horten“, außer Energiestau = Krankheit. Und das kannst Du getrost auf die Gesellschaft übertragen, wenn Du das Geld auch als eine Form der Energie ansiehst, die an einer Stelle „gestaut“ wird – und darum Krankheit (des Systems) hervorruf(t)en MUSS.”

    In der Tat, so ist das mit der Energie. Überall dort, wo man auf angesammelte Energie stößt, hat man es mit Unordnung zu tun. Alles muss im Fluss sein, in Ordnung gebracht werden, denn andernfalls beschwört man einzig weitere Unordnung herauf. Bestes Beispiel ist unsere Energieversorgung. Anstatt den täglichen Fluss der Energie zu nutzen, von dem es täglich reichlich gibt, plündern wir das Sparkonto der Erde, Energie, welche über lange Zeit angespart wurde, woraus all die Probleme entstehen, die mit der Energieversorgung zu tun haben. Und wie Du schon schreibt, ist es beim Geld dasselbe. Wenn jemand Geld sparen kann, dann spart er für die eigenen schlechten Zeiten. Firmen holen Kohle und Öl aus der Erde für ihren Profit.Gäbe es eine globale Vernetzung der Energieversorgung, hätte jeder ausreichend Strom, um dem Fluss gerecht zu werden, ohne dass Stauungen zu befürchten wären. Die Möglichkeiten hätten wir längst, doch noch leben wir in der Expansion der Individualisten. Vom Schwarm noch keine Spur.

    Gruß Guido
    http://www.gold-dna.de

  10. Silke Bogorinski
    Februar 4, 2012 um 11:15 nachmittags

    Hallo Martin,
    ich bin fest davon überzeugt, dass die Art, wie wir mittlerweile leben(müssen) nicht gut ist für unser Seelenheil.
    Körper und Seele gehören zusammen, und nur wenn beide unversehrt sind, sind wir gesund.
    Für was bekomme ich Kinder, wenn ich es anderen überlasse, die wichtigen Entwicklungsschritte als Erste zu erleben? Das macht für mich keinerlei Sinn. Bekomme ich Kinder nicht, weil es mir ein Bedürfnis ist, sie ein Stück weit auf ihrem Weg in’s Leben zu belgeiten, ihnen zu zeigen das ist die Welt, deine Welt? Erfreue dich an ihr, genieße einen Sommermorgen, laufe barfuß über eine Wiese, spüre das taufeuchte Gras unter deinen Füßen. Spüre mit allen Sinnen, was Leben ist!
    Und das alles, tu es mit mir. Führe mich zurück in eine Welt, die ich vergessen glaubte. Bringe Sie mir zurück, die Unbeschwertheit der Jugend; den bedingungslosen Glauben daran, dass mir die Welt gehört. Ich weiß noch nicht, dass das nicht so ist; das erfahre ich früh genug, aber gib ihn mir zurück, den Glauben, dass wir es sind, die verantwortlich dafür sind, uns eine bessere Welt zu schaffen. Schau in die Augen deines Kindes, und erfahre die Lebenslust, den Wissensdurst, der die Menschheit über ihre gesamte Entwicklungsgeschichte begleitet hat, und allzu oft in falsche Bahnen gelenkt wurde. Eltern können viel bewirken, wenn man sie denn lässt …, meine feste Überzeugung.
    Danke Martin!

  11. Februar 5, 2012 um 12:16 nachmittags

    “Wer sich genügt, wird immer genügend haben” Dieser Satz wird glaube Laotze zugeschrieben. Die meisten Bücher Solveigh habe ich auch gelesen.
    Vielen Dank für den Tipp.In Word gibt es die Schrift unter Times Molotow, er hat also ein Denkmal erhalten ;-) Ist schon irgendwie kurios, da weiß ich auch wo die Buchstaben liegen, nur bei den anderen muß ich immer noch hinschauen.
    Ich erlebe seit einiger Zeit eine gewissen “geistigen Ausnahmezustand”. Mein Körper verweigert mir seinen “Dienst” steht mitten in der Arbeit auf und nimmt sich die Gitarre… Ich habe die Gelegenheit gehabt einmal mit einem japanischen Schreinermeister drei Tage lang zu arbeiten. Das war keine Arbeit, das war Meditation in Reinkultur… Ich könnte die Begebenheiten fortsetzen. Ich komme gerade auf diese Gedanken, denn gestern sind wieder unglaubliche Dinge in zweierlei Richtung geschehen. Bei uns im haus war eine arbeitssitzung von Linken Jugendlichen. an der Tür war ein großes Schild Nazis ist die Teilnahme untersagt usw. Ich sprach sie darauf an und wenn es mir gelingt, werde ich dort mal referieren zu Fragen feindbild. die waren ganz schön erstaunt, bin ja ne Zecke, von mir so klare Worte zu hören. Abends saß ich dann am Mischpult bei der ersten Slem Session bei uns im Haus. Einfach tolle Texte, ich bin mal wieder platt. da kommt was auf uns zu… viele grüße com. Mike ich muß mal wieder los

    • Februar 5, 2012 um 1:15 nachmittags

      Wobei Molotow ja schon in den gewissen heißen Cocktails verewigt ist…

      Deine Arbeit mit dem Schreinermeister muss wirklich ein ganz außergewöhnliches und prägendes Erlebenis gewesen sein… so etwas war mir bisher nicht vergönnt….

      Welcher Typ Menschen – zu denen Du Dich zählst, bzw. gezählt wirst – sind Zecken, bitte? Das hört sich wie Blutsauger an…

      Die Feindbilder… Ja, es ist so schön einfach, nach rechts oder links zu beißen, oder in die Mitte, wo immer ich denn gerade einen Feind ausmachen kann… uraltes Gedankengut des Teile-und-Herrsche-Prinzips: Entweder Du bist wie ich, wirst wie ich oder ich bringe Dich um, im mindestens grenze ich Dich aus, verabscheue Dich, greife Dich verbal oder tatsächlich an, wo ich nur kann…. schade um die viele nutzlos verschwendete Energie…

      Statt das Einende zu suchen und zu finden und das zu betonen, wird getrennt, ausgeschlossen, die notwendigen Energien für Veränderungen in unserer Gesellschaft verpuffen in unnötigen Grabenkämpfen… Das ist natürlich weder organisiert noch gewollt, wer das behauptet wird schon wieder als Verschwörungstheoretiker diffamiert und ausgegrenzt, allerdings funktioniert das nun schon seit ‘n paar Jahrtausenden genau SO…

      “Es gibt nichts beues unter der Sonne.” stellte schon König Salomo fest…

      Da fällt mir gerade ein Tucholsky-Lied ein, das Ernst Busch gesungen hat, und das durchaus metaphorisch gesehen werden kann und soll und gerade heute wieder hochaktuell ist:

      • Februar 8, 2012 um 8:26 nachmittags

        Hallo Solveigh,
        Thema “Zecken”, eigentlich sind es die Panks und linken Autonomen und so sehen uns die “Nationalen”, wenn ich es malvorsichtig ausdrücken will, also als sich “Durchschlaucher” usw.! Ich pointiere diesen Begriff, weil ich sie beiße, reize und sie eigentlich nicht so richtig wissen, was und wo ich angreife. und sie grübeln darüber, was hat er wohl wieder damit gemeint. Manchmal fangen sie sogar an, mir Recht zugeben, dann wird es fast rührend ;-) Ich glaube, ich habe über die Jahre eine Methode entwickelt, Konfrontationen zu vermeiden und ihnen nur meine Gedanken offen zu legen. Ich will sie nicht von meiner Halbwahrheit überzeugen, aber zum Denken anregen. Wenn mir das mal gelingt, ist schon viel gewonnen. Viele Grüße com. Mike

  12. Februar 5, 2012 um 9:28 nachmittags

    Stimmt.
    Problematisch wird die ganze Sache allerdings, wenn dem Alten Mann gar keine Möglichkeit zum Kampf gegeben wird, weil die Psychopathen in allen Schlüsselpositionen sitzen/stehen.
    Und es wird problematisch, wenn diese Psychopathen sich anschicken, unsere Erde in Brand zu stecken, vor lauter Gier und Machtbessenheit…

    Und gegenüber den Politikerkasten in den USA, Israel und der NATO steht keiner, der ihre Karriere (wie auch immer) beendet. Außerdem geht die Vorbereitung seit länger als einem Präsidenten, so dass die Metapher nicht wirklich greift.

    In einem gehe ich mit: Sie werden sich selbst mit vernichten. Nur: Zu welchem Preis?

  13. Februar 5, 2012 um 10:49 nachmittags

    Hallo Nick,
    vorab erst mal Danke – aus Deiner praktischen Erfahrung heraus eine richtige und richtig gute Sicht.

    Du sagst:
    “Aber: Jede Stärke hat ihre Schwächen, so auch der Psychopath.
    Da ihm jegliche Empathie fehlt, kann er sich nicht in die Gedankenwelt anderer hinein versetzen.”

    Das sehe ich ganz anders. Gedankenwelt und Empathie, das sind zwei paar Schuhe. Psychopathen können sich in unsere “Gedanken”welt sehr wohl hinein versetzen, weil sie von ihren Gedanken, sprich von Geist, leben. Gefühlsmenschen sind genauestens berechenbar – nicht nur, weil sie, was Intelligenz betrifft, den Geistmenschen (vom Ansatz her) unterlegen sind. Ist leicht erklärbar durch die Aufmerksamkeit, die ein sozialer Gefühlsmensch für Rücksichtnahme verwendet, wogegen der “Gegner” nur Ausbeutung, Machtgewinn und/oder Zerstörung im Fokus hat.
    Dazu kommt, dass ein in Liebe lebender Mensch genau berechenbar ist, weil Liebe sein Handeln – enstprechend dem Maß seiner Liebesfähigkeit – determiniert.
    (Es sei denn, Liebe paarte sich mit geistigen Idealen und einer Intelligenz, mit der ein Handeln frei zu gestalten ist.)

    Insofern scheint es klar, dass humanitären Ideen immer das Nachsehen haben mussten. Es gibt zahllose Beispiele aus der Geschichte, brilliante Idee durch die Jahrhunderte hindurch, die keine Chance auf einen Platz im gesellschaften System hatten – haben konnten.

    Unser Problem ist aus meiner Sicht, dass die psychopathische* Macht bedenkenlos bzw. nur gesteuert von Kalkül Kriege/Vernichtungsfeldzüge führt, und die Friedliebenden dies nicht können. Die Einen klinken die Bomben aus, während die Anderen gramgebeugt an ihrer persönlichen Klagemauer stehend auf Wunder warten.

    * Wenn wir die Emotionen mal aus dem Spiel lassen, sind das keine “Kranken”. Sie ticken nur anderes: Ihre Psyche ist nicht krank, sondern hat nur einen anderen Input. Wenn man in einen Fleischwolf Nüsse gibt, ist das Nussmehl ja nicht abartig, sondern nur die folgerichtige Wirkung einer entsprechenden Ursache.

    In mir formulierte sich dieser Gedanke aus der Vorstellung, ein Schöpfer präsentierte sich in der Schöpfung mit SEINEN Eigenschaften. Sagten wir zu dem Ausdruck seiner Wesenart “krank”, müssten wir folgerichtig auch den Schöpfer selbst als krank bezeichnen.
    Ein Geistwesen, auch das erscheint mir als sehr plausibel, kann NUR in einer Gemeinschaft soziopathisch sein. Wären sie unter sich – alles Banane.

    Wolfgang

    • Februar 5, 2012 um 11:59 nachmittags

      Ich schließe mich Wolfgang an:
      Mir scheint, dass Psychopathen sehr wohl Menschen gut berechnen können. Was ihnen an Empathie abgeht, ist das schlechte Gefühl, das eintritt, wenn man jemand Anderen ungerecht und verletzend behandelt hat.
      Gutes Nächtle, Martin

  14. Februar 6, 2012 um 1:15 vormittags

    Nun siehst Du auch, Martin, wie sich eine – wenn auch nicht offensichtliche – Realität IN den Wesen entwickelt.
    Der Geistmensch muss, um noch mehr Macht generieren zu können, auch den letzten Rest an Vorsicht aufgeben, immer brachialer, plumper, offensichtlicher werden. Wenn seine Komplotte und Lügen aufgedeckt werden, interessiert ihn das nicht mehr.

    Und das, was ihn zu einer Steigerung seiner Macht veranlaßt bzw., was ihn dazu zwingt, ist das wachsende Potenzial auf “der anderen Seite” des Spiels. Es sind Gefühlsmenschen, deren Geist (kreative Ideen), deren Intelligenz (Durchschauen des Spiels) und deren Bewusstsein über ihre Ideale (LIebe um jeden Preis) wächst, die immer genauer wissen, was sie wollen – und es auch tun.
    (wenn ich das anmerken darf: Wir gehen UNSEREN Weg)

    Während Geist reine Kraft generiert, entwickelt Liebe das, worum es geht:
    Ein System und das Bewusstsein für ein friedvolles Miteinander
    IM Menschen und
    IM gesellschaftlichen System.

    Deswegen halte ich es für mehr als wahrscheinlich, dass – da das Wüten der “kriegerischen” Geister immer heftiger wird – eine Art Zielgerade erreicht ist, die nicht in Zerstörung endet. Warum auch! Geist wird sich besänftigen, nicht zuletzt durch das Neue Bewusstsein, dass ihm zwangsverordnet wird.

    Na?
    Ich hoffe, dass Du den “Lohn” für Deine immensen Mühen als gute Gefühle zu spüren bekommst.

    Wolfgang
    – noch nicht Nächtle, Susanne machte wunderbare Bilder von unseren gefiederten Freunden, die nach einer Galerie verlangen.

  15. Silke
    Februar 6, 2012 um 7:05 vormittags

    Vielleicht ist alles auch ganz anders; ich hatte mal in einem Forum einen Beitrag gelesen von einem Psychologie Studenten im höheren Semester, der zu dem Schluss kam, dass es als problematisch betrachtet werden kann, wenn sich die die Normen mit der Entwicklung der Gesellschaft immer weiter verschieben. Wenn sich z.B. der Narzissmus weiter so epidemisch ausbreitet wie bislang, dann gelten die Leute, die heute eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben, in 50 Jahren vielleicht als vollkommen gesund, normal und “gut angepasst”, während denjenigen, die heute als gesund gelten, dann womöglich ein mangelndes Selbstwertgefühl oder fehlende Durchsetzungsfähigkeit attestiert wird. Hinzu kommt, dass sensiblere Menschen dann, wenn sie in einem Umfeld voller Narzissten leben, tatsächlich Symptome z. Bsp. einer selbstunsicheren oder vermeidenden Persönlichkeitsstörung entwickeln können. Aber sind die Narzissten deshalb gleich gesund und normal, nur weil sie in der Mehrheit sind?
    Halte diese Sichtweise für überlegenswert …

    • Februar 6, 2012 um 7:44 vormittags

      Wikipedia: “Mit dem Begriff Narzissmus ist im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe gemeint, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige Selbstbewunderung oder Selbstverliebtheit und übersteigerte Eitelkeit.”
      Vielleicht haben wir aber auch eine Kombination von Narzissmus und Psychopathie vorliegen. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass man in ihrem Dunstkreis schnell krank werden kann. Und wenn an den Universitäten der USA schnell die Extrovertierten von den Introvertierten aussortiert werden, damit die aggressiveren das Ruder in die HAnd bekommen …

    • Februar 6, 2012 um 1:50 nachmittags

      Welche Normen gelten in unserer Gesellschaft?
      Eine Norm ist Arbeit und damit verbunden Fleiß.
      Was ich seit Jahren beobachte ist eine Abnahme des Arbeitswillens und durch eine Zunahme besonders psychischer Faktoren (aber auch das Wahrnehmen des wahnwitzigen Produzierens um jeden Presi) auch die Fähigkeit für sich (und das Gemeinswohl) zu arbeiten.
      Damit einher geht eine Verarmung, die eine weitere Norm veränderte: Das Streben nach Ordnung. Viele Menschen legen keinen Wert mehr auf ihre Kleidung, vielen ist das Bild der äußeren Welt immer gleichgültiger.
      Ich sehe und fühle nirgendwo eine Zunahme von Narzissmus. Im Gegenteil eine Verwahrlosung, die Menschen werden haltloser, flüchten verstärkt in Süchte und Zerstreuung, ein Weg in die Beliebigkeit.
      Persönlichkeitsstörungen sehe ich hier als ZERstörung von alten Persönlichkeitsstrukturen. Diese Zerstörung erachte ich auch als notwendig, um eine neue Persönlichkeit entwickeln zu können.

      Andererseits eine wachsende Grupee von Menschen mit mehr Bewusstsein über das System, über sich selbst und über das Wesen der Liebe. Diese sind aber nicht egozentrisch-narzisstisch fixiert, sondern bringen ihre gewachsene Liebesfähigkeit als eine gewachsene und gereifte Persönlichkeit in die Gemeinschaft ein.

      Ein Bewusstseinsprozeß hat zwei Seiten.
      Auf der einen Seite läuft eine BewusstWERDUNG: Das ist zum Beispiel der Blick in die Vergangenheit: WAS habe ich und was haben wir gemacht? Es werden Besitzstände hinterfragt und Leistungsbilanzen aufgestellt.
      Auf der anderen Seite entsteht ein immer klareres Bild von dem, was wünschenswert ist: Wie könnten wir leben.

      Ich erlebe die Entwicklung von Bewusstsein bei vielen Menschen als
      – Entwicklung ihrer Persönlichkeit (durch eine Art Egoismus)
      – die Einsicht, gesellschaftlich umfassender, also sozialer zu fühlen.
      Damit schmelzen das Ich und das Andere immer mehr zu einer Größe zusammen und machen ein Handeln möglich, das dam Ganzen dient – dessen Teil man ist..

      Klar ist auch, dass es in diesem Prozeß nicht an Irritatioen mangelt. Im natürlichen Durcheinander sollten wir unseren Blick auf uns, auf das Miteinander und das Bewusstsein richten, das, jedenfalls für mich, unzweifelhaft das Ziel menschlichen Lebens ist.

      Wolfgang

    • Februar 8, 2012 um 9:37 nachmittags

      Hallo Silke,
      das sehe ich ganz genau so. Ich setze sogar noch einen drauf, weil wir gerade das Verhalten nicht bewußt steuern. Wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden über Sympathie usw.. Das setzt voraus, das durch die veränderte Umwelt, wo passieren denn z.B. die meisten Gewaltverbrechen, da wo die meiste Gewalt auf jeden einzelnen ausgeübt wird, das wir Strukturen schaffen in der Gewalt nicht vorkommt. Wie groß kann so ein System sein, eine Familie, einen Clan, Sachsen-Anhalt, Europa….?
      Verstand und Intuition finden doch nicht in verschiedenen Systemen statt. Sie bedingen sich sogar einander. Nur der Unterschied ist, das die Intuition oder das Unterbewußtsein bio-chemische Prozesse steuert, ohne die wir nicht existieren würden, die nicht auf morgen oder ein Jahr ausgerichtet sind, sondern lange Zyklen umfaßt, die bedeutend länger ausgelegt sind und die eine gewisse Ausgewogenheit aller Enzyme und Hormone erzeugen muß, damit das Wesen einen gleichen, wieder erkennbaren Alltag erlebt, den der Verstand erfassen kann, also unsere Umwelt selbst erschafft, in der wir uns einrichten.
      Mit der raschen Veränderung der Zustände in den letzten rund 50 Jahren, Ablösung der körperlichen Arbeit, Zunahme von nicht fassbaren Verhältnissen, müssen wir erst lernen umzugehen.
      Warum schließen sich denn die Superreichen ein, wenn sie sich durch ihr eigenes Handeln gefährden. Wo ist für sie der Ausweg, den gewohnten bio-chemischen Haushalt aufrecht zu halten und für sie eine Lösung zu finden. Sie haben kein verstandesgemäßes Muster, das ihnen einen Ausweg bietet. “Ich liebe Euch doch alle!” H. Milke
      Ich wollte hier keine Lanze für das 1% brechen, die ich nicht einmal mit Namen belegen kann, weil es auch wieder nur ein Feindbild ist. Leben wir 99% nicht nach den gleichen Grundmustern? Warum ist in der überwiegenden Mehrheit der zukünftige Partner, dem vorangegangen sehr ähnlich? Warum suchen Menschen die Opfer von Gewalt geworden sind, wieder diese Zustände oder warum sind 90% aller Entziehungskuren für die Betroffenen nur eine Verlängerung des Leidens, weil sie wieder in das gleiche Umfeld zurückfallen? Ist es nicht bösartig zu behaupten, bei allen Erkenntnissen, die wir gefunden haben, nur von willensschwach oder gar von krank zu reden? Haben wir uns nicht alle irgendwie eingerichtet und Angst unser Schneckenhaus zu verlassen?
      Schaffen wir Lebensbeispiele, die eine menschlichen Umgang möglich machen und auch ihnen eine Chance bieten, sich zu verändern. Wir sind der Schwarm, nur haben wir darüber bis jetzt in den meisten Fällen nur geredet! Oder welche Krankheit hat uns befallen, die wir noch nicht kennen, Blasphemie?
      Ich lebe in sehr bescheidenen Verhältnissen, einem Yogi gleich, die für viele nicht annähernd vorstellbar sind. ich lebe unter… ach lassen wir das jammern! Aber ich habe, “auch wenn die Flut da draußen aufschwillt bis zum Rand, hier ein paradiesisch Land… Ja diesen Sinne bin ich ganz ergeben, das ist der Weisheit letzter Schluß, nur der verdient sich Freiheit, wie das Leben, der TÄGLICH sie erobern muß” (nicht ganz wörtlich J. W. von Goethe) Gruß an die Runde com. Mike

      • Februar 8, 2012 um 10:18 nachmittags

        Mike schreibt: weil wir gerade das Verhalten nicht bewußt steuern. Wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden über Sympathie

        Eine Entscheidung kann entweder im Sinne der Konsonanz erfolgen oder aber im Sinne der Dissonanz. Wovon hängt es ab, ob ich der Konsonanz folge oder mich von der Dissonanz blenden lasse ? Von der eigenen Vergangenheit und dem Umfeld, welches ich in der Vergangenheit durchlebt habe. Eine Entscheidung ist immer bewusst … bewusst im Sinne des Ganzen. Für jede Träne, die ich vergießen muss, kann anderswo ein Lächeln entstehen … und umgekehrt.

        Gruß Guido
        http://ww.gold-dna.de

      • Februar 8, 2012 um 11:03 nachmittags

        Lieber Guido, leider kann ich dir nicht ganz folgen, dies liegt sicherlich am einem anderen Umfeld und anderen Erfahrungen. Ich möchte nicht mit Dir streiten, was wir der Intuition und was dem Verstand zu ordnen. Es gibt sicherlich auch Gefühlsentscheidungen, oder Entscheidungen, die wir in Gefahrensituationen treffen, die vielleicht sogar unser Leben schützen, für die es keine Erfahrungen aus der Umwelt oder der Vergangenheit gibt und trotzdem funktionieren. Es sind meine Erfahrungen und mein Wissenstand. Ein kleiner Tipp und diese Dinge sind zigfach bewiesen, sieh Dir wenn Du möchtest “What the bleep” an und dann wirst Du vielleicht verstehen das wir auch im Ganzen nicht vollständig bewußt handeln, weil wir gar nicht alle Informationen verarbeiten. Aber wie gesagt das ist “ein viel zu weites Feld” und die Einleitung war eigentlich für das Ende gedacht und war vielleicht nicht ganz wissenschaftlich. Viele Grüße Mike

  16. Februar 6, 2012 um 11:31 vormittags

    Gute Analyse! Was kann dagegen getan werden?
    Stärkung des Menschen in seiner Selbstliebe und Selbstverantwortung (siehe Thema Schule)?
    Stärkere Beteiligung an den Entscheidungen (mehr Demokratie!), da der Schwarm intelligenter ist als der einzelne Experte?
    Wenn es aktuell gewollt ist, Alle zu verwirren, sprich Nebel aufziehen zu lassen, sprichst Du hier die Herren der Neuen Weltordnung an (NWO), die am Ende die Hand reichen und sage: “Folgt uns, wir wisse, was für Euch gut ist”, um dann die zentrale Regierung übertragen zu bekommen?
    LG Martin

  17. Februar 6, 2012 um 12:35 nachmittags

    Dein Kommentar impliziert, dass die Konkurrenz-basierte Form des menschlichen Zusammenlebens die einzig mögliche ist. Innerhalb dieser Konkurrenz MUSS es freilich immer wieder zu solchen Erscheinungsformen kommen, da gebe ich Deiner Analyse vollkommen recht.

    Aber ist eine grundsätzlich ko-operative Form des menschlichen Lebens nicht genauso möglich, nämlich indem das “Eigentum” (nicht Besitz) an irgend etwas sozial geächtet wird?

    Ich denke das wäre der Ausweg aus dem von Dir und bereits von den Griechen beschriebenen Teufelskreis.

    Im Internet sehe ich durch die großen Ko-operations-Projekte wie Mozilla, OpenOffice, Wikipedia, Linux usw. bereits Ansätze dafür, dass sich nun dieses ko-operative Denken und Handeln beginnt durchzusetzen.

    Wäre nun nicht mal langsam Zeit, dass wir – als Menschheit – lernen und “vernünftig” werden, statt wie Geisteskranke zwanghaft immer wieder das selbe zu probieren, in der Hoffnung, ein anderes, besseres Ergebnis zu erreichen?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsst%C3%B6rung

    • Februar 6, 2012 um 12:53 nachmittags

      Ja, besser wir kooperieren, denn in der Konkurrenz gibt es eher ein Nullsummenspiel (Wenige gewinnen auf Kosten vieler Anderer, und wer das Monopol erreicht, wird kaum mehr verlieren und kann auschlachten nach Belieben) als ein gesundes Weiterentwickeln.
      Interessanter Ansatz, das Festhalten am Konkurrenzsystem als Zwangsstörung zu betrachten ;-)

  18. Februar 6, 2012 um 11:34 nachmittags

    Nun sehr einverstanden, Nick :-)

  19. Februar 7, 2012 um 11:10 nachmittags

    Oss Mr. Nick Mott, da ich viele Erfahrungen mit Dir teile, also auch erlebt habe und teilweise die selben Quellen wichtig sind, kein Wunder. Nur das Täter-Opfer-Verhältnis ist kein rationales. Wir sind uns nur unseren von der Natur aus mitgegebenen, Mittel nicht mehr bewußt und dies ist die Falle in die wir tappen. Es setzt eigene Initiative und sicherlich auch so manche Niederlage voraus, sich dessen wieder bewußt zu werden, sich dementsprechend einzurichten.
    Konkurrenz und Kooperation sind zwei Seiten einer Medaille. die Balance ist der Schlüssel zur Weiterentwicklung. Von dem haben wir uns weit entfernt. Da es nicht staatlich verordnet werden kann, müssen wir selbst Systeme schaffen, in den der Einzelne wieder gesunden kann. Das Jetzige wird darauf keine Rücksicht nehmen, weil es davon gut lebt. Es bleibt die Frage offen, wie viele Menschen können wir retten?

  20. Februar 8, 2012 um 12:52 vormittags

    Gehe ich recht in der Annahme, Konkurrenz würde als soziopathische Störung anaylisert?
    Und entsprechend Kooperation als soziale Fähigkeit?

    Entsprechend meiner Erfahrungen haben beide Formen des miteinander Wirkens eine positive Seite und eine negative Seite – oder genauer einen konstruktiven und einen destruktiven Aspekt.

    Konkurrenz kann den (mörderische) Kampf um Sein oder Nichtsein bedeuten.
    Kooperation kann auch ein gemeinsames Wirken im Sinne von Kumpanei und Lumperei bedeuten.

    Konkurrenz kann das Geschäft beleben, indem (z.B.) soziale Aspekte zufriedenere Mitarbeiter und damit bessere Produkte entstehen lassen.
    Kooperation kann Synergieeffekte erzeugen und Ressourcen gemeinsam nutzen lassen.

    Das Eine tun und das Andere nicht lassen?
    Das Eine richtig tun und das Andere nicht hassen?

    Wer seine Intelligenz benutzt, ist noch nicht gerettet, aber auch noch nicht verloren, wenn er sie als Diener seines Gefühls, des Wohlwollens benutzt.

    Wolfgang

  21. Februar 8, 2012 um 1:22 vormittags

    Fakten in Form von funktionierenden Gemeinschaften in einer virtuellen Welt schaffen ist nicht leicht, in der realen Welt schwer: Einerseits ist ein “echtes” Kennenlernen schwer, andererseits fruchtete die politisch gesteuerte Absicht, die Menschen zu vereinzeln. Ich sehe in den Parks Säufergemeinschaften und Gassigeh-Kooperationen; ach, und Walker, die sich den Mund fusselig quatschen. Unsere Idee “Grünes Dorf” ist allein wegen mangelnder “Masse” nicht realisierbar.

    Was den Verkauf der Banane betrifft, erinnere ich mich an einen Denkprozeß über das Thema “Allmacht”. Ich befand, Allmacht alleine sei keine Qualität. Als Beispiel nahm ich eine Gitarre: Wenn ich alles über den Gitarrenbau weiß und alles über Musik, bin ich zwar ein vollkommen Wissender, aber ohne die Gitarre gebaut und auf ihr Musik gespielt zu haben, bin ich eben nicht vollständig wissend.

    Insofern glaube ich, der ganze Blogzauber kann wohl einen Keimzellenwert in der Art eines Bauplans für ein Haus für sich beanspruchen. Für die Durchführung der Maurer-, Elektro, Klempner- und Schreinerarbeiten braucht es etwas viel Bedeutsameres: Mut, den im Halbschlaf dämmernden Hunden auf den Schwanz zu treten – und lauter knurren zu können.

    Wolfgang

    • Februar 8, 2012 um 11:32 nachmittags

      Ich hatte gerade oben den wagen Versuch unternommen, noch einmal die “Unterschichten” unseres Handelns zubeleuchten, ist sicherlich nicht vollständig richtig. aber mir kommt es und deshalb blende ich es hier noch einmal ein auf die Symbiose beider Seiten an: ” Wenn ich alles über den Gitarrenbau weiß und alles über Musik, bin ich zwar ein vollkommen Wissender, aber ohne die Gitarre gebaut und auf ihr Musik gespielt zu haben, bin ich eben nicht vollständig wissend.” Wie Wolfgang es so treffend formuliert hat. Ich stehe auf der anderen Seite. ich kann sie notdürftig reparieren und habe auch eine Ahnung auf Ihr zu spielen, aber von Ihr weiß ich trotzdem nicht alles. “Wenn man selbst kein Ganzes werden kann, dann geselle dich zu Teilen um ein Ganzes zu werden”. Ich glaube wir unterschätzen die Gemein-Schaften und tragen unser Ideal voran und verlachen sie. Manchmal sind sie uns aber einen Schritt voraus, weil wir suchen nach einer und sie haben eine auch wenn nicht perfekt. Unsere Welt, also wir selbst, mußten lernen, Menschen, egal welchen Profiles, als uns eben brütig zu achten. Das wollt ich an o.g. Stelle damit zum Ausdruck bringen.
      Beispiel: voriges Jahr ging ein Ruck durch die blogger, das Frühlingsmärchen”. Wollen wir zulassen, das ein guter Gedanke sich in sein Gegenteil verrennt? Bei aller kritischer Betrachtung hat occupy und Echte Demokratie Jetzt, ohne mediale Beachtung, mehr erreicht.

    • Februar 9, 2012 um 12:40 vormittags

      Wenn ich Dich richtig verstand, Mike, sprichst Du den Bloggern ein Lob aus.
      Damit ich nicht missverstanden werde: Ich spreche den Bloggern AUSDRÜCKLICH mein Lob aus. Sie entwerfen den Plan für ein “Haus”, das es bisher nicht gab. Jeder bringt sich ein mit seinem Wissen, jeder trägt Teilchen auf Teilchen bei, Strich auf Strich zeichnet sich auf die große weiße Leinwand – ganz ohne Dominanzansprüche und Rechthaberei, mit Respekt für den Anderen, gleichwohl kritisch. Besser geht’s doch nimmer.

      Wenn ich Dich richtig verstand, sprichst Du von der Unvollkommenheit jedes Einzelnen, der niemals das Ganze sein oder werden kann. Dazu darf ich eine differenzierte Betrachtung anfügen.

      Fangen wir bei den Macht- oder Geistmenschen an. Ihr Ziel IST, dass in einer Art Kampfspiel (Realität unserer Welt) EINER von ihnen der alleinige Herrscher ist, nach ihren Regeln sein WIRD und sein MUSS. Hier wird praktisch Macht den Mitspielern geraubt und verdichtet sich in der Summe in einem WESEN. (ich bin Gott?)

      Nun zu den Sozialmenschen. Sie sind in ihrer Individualität einzigartig mit verschiedensten Fähigkeiten ausgerüstet. Und sie setzen sich zusammen – wie die Teile eines Puzzles – und ergeben ALLE ZUSAMMEN nicht nur ein Bild, sondern präsentieren die Summe ihrer Fähigkeiten DER Gemeinschaft. Hier gilt sowohl Wettbewerb (laß mich mal, ich kann es besser – nein, ich kann es noch besser) als auch Kooperation (ich helfe dir, damit du es noch besser kannst).
      (wir sind Jesus?)

      Ich hoffe, der Unterschied, wie ich ihn sehe, ist klar geworden:
      Geisto will die alleinige Macht, Sozialo will eine perfekte Gemeinschaft, in der JEDER an der Macht (dem Geist!) der Gemeinschaft teil hat.

      Wenn das Triplespiel (Geist gegen Geist, Geist gegen Sozial und Sozial mit Sozial) so ausgeht, dass EIN Geist-Herrscher einer großen funktionierenden Gemeinschaft GEGENüber steht, mag man besser die Angst (reflektiert als Herrsch- und Machtsucht) im Lager des Geistes verstehen: Sie können ihr Spiel nicht gewinnen.

      Wolfgang

  22. Silke
    Februar 9, 2012 um 7:53 vormittags

    @ muzungumi

    Wir sind Menschen, jeder einzelne von uns mit Stärken und Schwächen ausgestattet.
    Dessen sollte man sich bewusst sein. Bedeutet für mich das ständige Hinterfragen eigener Motivation und Beweggründe. Nur so erhalte ich den unverstellten Blick auf mich selbst, und habe die Chance mir meiner “dunklen Seite” bewusst zu sein und sie beherrschbar zu halten.
    Klingt fürchterlich, dieser Satz, aber ich hoffe man versteht, was ich meine.
    Ich erwähnte weiter oben bereits einmal Arno Gruen; er ist Psychoanalytiker und hat sich der Gewaltforschung verschrieben, könnte man so formulieren.
    Lese mich seit letztem Jahr duch seine Werke, und das, was er da so thematisiert, passt alles so hundertprozentig, also in meinen Augen, dass es mich jedes Mal verwundert, wie sehr sich die Puzzleteile zu einem Ganzen fügen.
    Wenn wir uns so annehmen wie wir sind, und das auch untereinander so praktizieren, dann ist m. E. bereits viel erreicht.

  23. Februar 10, 2012 um 11:02 vormittags

    Hallo in die Runde, sicherlich war es ein kleines Lob, aber wir sollten nicht vergessen, es gibt auch unter uns Andersdenkende. Und das ist gut so, nur durch dieses Spannungsverhältnis gibt es Entwicklung. Mein Plädoyer geht in die Richtung, Vorurteile fallen zu lassen.
    Beispiel: unser Wächterhaus gehört einem reichen Menschen, ich weiß nicht wie reich, aber sicherlich sehr. Er hatte vielleicht das Glück in eine Familie hineingeboren zu sein, die ihm diese Wege möglich machten und er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. es gab viele stimmen, der nutzt die Gelegenheit nur aus usw. Er unterstützt uns an einigen Stellen über das Haus hinaus zinsfrei! In vielen Augen ist er vielleicht einer von den einen Prozent. Ich könnte weitere Beispiele anführen. Ich bin müde mir den Kopf darüber zu zerbrechen, warum andere “Böse” sind. Zeigen wir, egal als blogger oder als Mensch draußen auf der Straße, das es menschlicher geht und damit schließe ich mich dem Fazit von Silke an. Sehen wir auf unsere dunklen Seiten und praktizieren wir Gemeinschaft.

    Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
    Wer sich selbst besiegt, ist stark.
    Wer andere erkennt, ist klug.
    Wer sich selbst erkennt, ist weise.
    Wer seine Mitte nicht verliert dauert ewig.

    von Gichin Funakoshi (Begründer des Shotokan-Karate)

    Salute com. Mike

  24. ich
    Februar 28, 2012 um 10:50 nachmittags

    Psychopathie hat nichts mit der Antisozialen Persönlichkeitsstörung zu tun!
    Antisozial “wird man”, wenn man ne scheiß Kindheit hatte.
    Psychopathen werden böse geboren.
    Psychopathen sind schwer von Borderlinern und anderen Persönlichkeitsstörungen zu unterscheiden.

    • federleichtes
      Februar 29, 2012 um 12:24 vormittags

      Ein interessanter Beitrag.

      1. Können Sie erklären,
      a) aus welchem Grund Psychopathen für sie “böse” sind;
      b) warum Psychopathen mit dieser Eigenschaft geboren werden:
      c) und welcher Teil des Systems eines Neugeborenen “böse” ist.

      “Antisozial” ist ein mir bisher nicht geläufiger Begriff. Beschreibt er eher das “Asoziale” oder eher das “Unsoziale”?

      2. Wie definieren Sie
      a) Psychopathen und
      b) Borderliner.

      3. Haben Borderliner ihre “Art Psychopathie” nicht mit auf die Welt gebracht, sondern erworben?

      Schreiben Sie bitte noch ein paar Erklärungen, das hilft uns hier thematisch weiter.

      Freundliche Grüße sendet Ihnen

      Wolfgang

  25. Februar 29, 2012 um 11:07 nachmittags

    “Wir sind programmiert zu helfen. Empathie ist eine automatische Reaktion, über die wir nur wenig Kontrolle haben. Wir können sie unterdrücken, mental abblocken oder darin versagen nach ihr zu handeln, aber ausgenommen eines winzigen Prozentsatzes an Menschen – bekannt als Psychopathen – ist keiner immun gegen die Situation eines anderen”, so de Waal.

    gefunden in: Sind Menschen von Natur aus selbstsüchtig? Die Evolution des Mitgefühls

    Und ich wiederhole mich gerne: Entscheidungen sind dort zu fällen, wo die Menschen miteinander leben und arbeiten, also in den kleinen Einheiten. Im zivilen sind es die Gemeinden und Kommunen. Nur wenn man sich kennt, wird auch vernünftig/mitmenschlich entschieden. So ist ein Miteinanderleben überhaupt möglich.

    • Februar 29, 2012 um 11:34 nachmittags

      Dass der Prozentsatz geriung ist, halte ich schlicht für falsch. Ich schrieb Dir gerade im Thema Korruption.
      Die “Mächtigen” dieser Welt sind nur die kleinste Spitze eines Eisbergs. Ich vermute, die Hälfte der Weltbevölkerung sind Geistwesen.
      Du findest sie überall dort, wo parasitäteres Partizipieren möglich ist: In Familien, in Behörden oder staatlichen Institutionen, ja selbst in sozialen Gemeinschaften, Vereinen und Kommunen.
      Es sind Geister, deren Geist zu schwach für das große Beutemachen ist – an der Spitze sind Rollen ja auch nur sehr begrenzt vorhanden. In deren Admininstration werden es schon mehr, in den vielen Firmen, die sie kontrollieren, werden es noch mehr. Überall, wo Menschen ausgebeutet werden, sind Geistwesen am Werk. So sehe ich das. Allerdings sehr locker:
      “Lasse andere nicht auf deine Kosten leben”.
      Wer seine Energien (z.B. Arbeit, Konsum, aber auch psychische Energie) kontrolliert, dem geht der ganze Affenzirkus am Ar… vorbei.

      Wolfgang

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