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Impressionen einer Dienstreise: vom NEIN, über Puderzucker-, Pinkel-, Glassplitter- bis zu Venus-Bildern

Heute will ich mal eher kurzweilig schreiben, dennoch dabei auch die hier bewegten Kritiken an unserem System nicht aus den Augen lassen. Ich war die letzten beiden Tage auf einer Dienstreise nach Liechtenste. Dabei sind zwei Personen von Düsseldorf und zwei von Berlin nach Zürich geflogen, mit dem Mietwagen nach Liechtenstein gefahren und dort übernachten, um am nächsten Tag drei Personen zu erklären, welchen Nutzen unsere Software zur Verbesserung der Prozesse haben würden, in denen 10.000 Mitarbeiter der Firma eingesetzt werden, würde sie dort eingesetzt. Also viel Ressourcenverbrauch, den auch zwei weitere Firmen vor uns schon auf sich genommen hatten, denn Konkurrenz belebt ja das Geschäft.

Während dieser Reise gab es aber auch viel persönlich Erhellendes, von dem ich hier berichten möchte. Eines meiner Themen ist ja das Phänomen der Volkserkrankung durch Burn-Out und Depression. Auch die mich begleitenden Personen konnten von Fällen in ihrer direkten Umgebung berichten. Also defintiv keine Einzelfälle, wie ich schon mehrfach berichtete. Aber kommen wir eher zu den schönen Dingen. Zuerst ein Schmunzler.

Wir tranken zu später Stunde noch ein Bier und als wir uns um Mitternacht zur Bettruhe begeben wollten, machte mich einer der Kollegen auf den folgenden netten Song aufmerksam, dem NEIN in meinem Titel:

Zuhause angekommen und davon erzählend meinten meine Frauen, der Song ist doch schon mindestens 2 Jahre alt. Ich lebe also in ihren Augen hinter dem Mond. Aber egal. Wir waren im Dunkeln angekommen und als ich am nächsten Morgen aufstand, bot sich mir von meinem Zimmer folgendes Bild mit Bergen, auf die Puderzucker gestreut war. Klar, Liechtenstein liegt in den Alpen, also Mitte Dezember kein Wunder. Für einen Flachländer wie mich schon ein sehenswerter Blick:

Puderzucker auf den Bergen, im Hintergrund Vaduz

Puderzucker auf den Bergen, im Hintergrund Vaduz

Nach unserer Präsentation ging es durch weitere wundervolle Landschaften zurück nach Zürich. Unsere Ideen, in einem netten Ort unterwegs noch zum Mittag einzukehren setzten wir St. Gallen um. Ich war schon einmal dort und erinnerte mich an eine Altstadt, die sehr sehenswert ist und an eine alte Bibliothek im Roccoco-Stil in der auch Bücher aus dem 9. Jahrhundert ausgestellt waren. Hier ein kurzes Bild der Altstatt direkt am Kloster:

St. Gallen am Kloster

St. Gallen am Kloster

Nicht weit vom Kloster entschieden wir uns, in dem urigen Gasthaus “Zum goldenen Leuen” einzufallen:

St. Gallen - Innenleben des "Zum goldenen Leuen"

St. Gallen - Innenleben des "Zum goldenen Leuen"

Essen und Trinken hat gut gemundet. Zum Schmunzeln gab es dann beim Pinkeln, denn der Ausblick auf die Kacheln rund um einen Herum war einfach genial und machte das Zielen was schwierig ;-)

Pinkeln im "Zum goldenen Leuen"

Pinkeln im "Zum goldenen Leuen"

Nach dem Essen ging es dann weiter zum FLughafen. Unterwegs meinte der Fahrer: “Schau mal, das sieht aus, als würde das Glas des Navis gerade zersprungen sein.”:

Navi gesplittert

Navi gesplittert

Und ein letztes Highlight auf dieser Dienstreise war der Himmel, denn die Sonne war gerade untergegangen und ein einziger, heller Punkt vor dem Hintergrund des restlichen Lichts des Sonnnenuntergangs war die Venus, die aber leider auf diesem Foto nicht auszumachen ist, dennoch:

Sonnenuntergang über den Wolken

Sonnenuntergang über den Wolken

Auch wenn unter dem Aspekt der Ressourcen-Schonung dieser Dienstreise zu kritisieren wäre, so waren die Eindrücke und Gespräche mit den Kollegen doch wieder sehr erhellend …

Ah, noch was vergessen: gestern gab es einen neuen Klick-Rekord auf meinem Blog, denn seit drei Tage wird der Artikel Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung verstärkt angesteuert,  siehe die Blogstatistik:

  1. Dezember 16, 2011 um 4:59 vormittags

    Sehr nett Martin – und herzlichen Glückwunsch zum Besucherrekord.
    Schule ist IN, und klares Denken UND Sprechen, wie Nick es zelebrierte, AUCH!

    Zu den Kacheln eine kleine Geschichte:
    Peter Frankenfeld in einem Hotel kurz vorm Auftritt, geht zum Portier:
    “Wo ist ihre Privattoilette?”
    Haben wir nicht, sie müssen die Allgemeine nehmen.
    “Nein, nein, ich brauche unbedingt eine Privattoilette.”
    Es hilft nichts, Frankenfeld geht auf die Toilette –
    kommt zurück, flucht:
    “Immer daselbe, jedes Mal, ich wusste es”.
    Der Portier schaut Peter Frankenfeld an, rechtes Hosenbein naß, linkes Hosenbein naß, und fragt, was passiert sei.
    “Immer dasselbe, ich komme rein, rechts steht einer links steht einer, ich stelle mich in die Mitte. Dreht sich der Linke um und fragt:
    “Sind sie nicht Herr Frankenfeld”.
    Dreht sich der Rechte um, schaut und sagt: Klar, das ist er.

    Man hört sich.

    Wolfgang

  2. Elke
    Dezember 17, 2011 um 12:10 nachmittags

    Hallo Martin, hallo Wolfgang,

    Guten Morgen alle zusammen.

    So ein Beitrag ist zur Auflockerung auch mal ganz schön. Ich liebe die Berge.

    Zum Song: Gleich, nachdem die ersten Töne erschallten, stand meine Tochter (17) bei mir im Zimmer: „Warum guckst du diesen Jugendsong an, der ist doch schon alt“? scheinbar bin ich schon zu alt für diese Szene  ging und verschwand. Beim Witz musste ich so laut lachen, dass sie erneut ins Zimmer kam – ich erklärte ihr erst einmal, wer Peter Frankenfeld war. Der Witz erzeugte bei ihr ebenso viel Begeisterung wie bei mir. Ich habe den ausgedruckt. Sonst vergesse ich ihn wieder – wirklich klasse, den kannte ich nicht.
    Danke ihr beiden.

    So jetzt bin ich erst mal weg – wir fahren nach Münster, rein ins Weihnachtsmarktgetümmel – meine Töchter kennen so große Märkte nur aus den Medien. Ich freue mich riesig drauf, mal wieder NRW-Luft (Heimatluft) zu schnuppern…manchmal fehlt mir das pulsierende Leben in NRW – hier im Norden ist es ziemlich trist im Winter.

    Liebe Grüße
    Elke

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