Frühlingsmärchen 2012: “wir engagieren uns für eine bessere Welt”
Genial! Auf meiner Suche nach einer besseren Welt bin ich gerade auf die Web-Site des Frühlingsmärchens 2012 gestoßen. Hier entsteht eine weitere Initiative vieler Organisationen, um die Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den äußeren und inneren Wandel zu begeistern. Es soll keine Anklage stattfinden, d.h. nicht gegen etwas demonstriert werden es soll in 50 Städten mit über 500.000 Teilnehmern über neue Wege gesprochen werden.
Ich habe mich schon entschlossen, dabei sein zu wollen, denn das Programm und das Vorhaben hören sich wirklich gut an:
<<<< Beginn der Einladung zum Frühlingsmärchen 2012 >>>
Wir wollen in ein neues Zeitalter eintreten, wir wollen den Wandel.
Wir wollen, dass eine Loala-Welle durch das Land geht.
Die Medien, die Presse und die Politik werden diese Aktion nicht ignorieren können.
Die Kundgebung soll dazu dienen, Wege aus dem “normalen Wahnsinn”, mit dem wir alle konfrontiert sind, aufzuzeigen und zu Alternativen im Sinne einer anderen Welt aufzurufen.
Die Beschreibung der allgemeinen gesellschaftlichen Zustände bzw. des generellen Empfindens über unser Leben zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist bewusst dem Volksmund entnommen und soll hier nicht im Detail ausgebreitet werden.
Wir alle stecken im “Hamsterad”, der eine mehr, der andere weniger. Eigentlich alle Menschen wünschen sich was anderes, viele leiden darunter. Die meisten versuchen, sich daran zu gewöhnen und haben die Überzeugung: “Da kann man eh nix machen”.
Vom beabsichtigten Esprit ist dieses EINZIGARTIGE EREIGNIS angelehnt an das mit der Fussball-WM 2006 stattgefundene “Sommermärchen”. Dieses einmalige bundesweite Event, ein offenherziges und tolerantes Gemeinschftserleben, begeisterte viele. Ein wunderschönes Erlebnis im Sinne eines nicht für möglich gehaltenen Ereignisses wurde wahr.
Die Veranstaltungen sollen Signalcharakter haben: alle engagierten Menschen machen sichtbar, dass es Alternativen gibt.
Die engagierten Menschen kommen aus den Bereichen wie Ökologie, Ethik/Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Spiritualität/Therapie/Persönlichkeitsentwicklung, humanitäre Hilfsorganisationen, Freie Schulen, Alternativ-Medizin, Friedensbewegung, Initiativen für Direkte Demokratie, Initiativen für das bedingungslose Grundeinkommen, Regionalgeld-Bewegung, nachhaltig-ethisch orientierte Unternehmen, Verlage, Medien, unzählige Netzerke, es sind Politiker, Gewerkschaftler, Kirchenleute, Künstler, Musiker, Schauspieler, Literaten, Coaches usw.
Diese unterschiedlichen Gruppierungen betreiben an dem Tag (sachliche) Werbung für mehr oder weniger konkrete Lösungsvorschläge, um inneren und äusseren Wandel zu bewirken.
So stellt z.B. die Friedensbewegung Konzepte für modernes Konfliktmanagement vor, der Bereich der Erneuerbaren Energien zeigt zukunftsweisende Technologien, die Regionalgeld-Bewegung informiert über alternative Geldkreisläufe. Die Spirituellen äußern sich z.B. zum Thema Menschenbild, erstellen Flyer darüber, was sie eigentlich wollen.Ethisch-ökologische Banken zeigen Unterschiede zum konentionellen Bankgeschäft auf.
Plakate, Informationsmaterial und ideenreiche, kreative Darstellungsformen sollen den Tag zu einem Happening werden lassen. Musikgruppen, Theaterleute, Tänzer und Künstler ergänzen das Informationsangebot.
Flankierende Veranstaltungen, von den einzelnen Initiativen organisiert, schmücken den Tag zusätzlich.
Den Inhalt und die Darstellungsform der Lösungsangebote bestimmen die Teilnehmer selbst, es bleibt ihrer Kreativität überlassen, ihre Visionen konkret zum Ausdruck zu bringen.
Wir glauben, dass der Mensch durch sinnvolle Positiv-Besipiele dazu motiviert werden kann, seine inneren Verhärtungen, die sich durch Dogmen, entsprechende Überzeugungen usw. äußern, aufzuweichen. Wir wollen, dass viele das Neue be-greifen lernen. Wir glauben auch, dass die latente Bereitschaft dazu bei vielen Menschen vorhanden ist.
Wir wollen niemanden an den Pranger stellen.Unsere Geisteshaltung ist: wir möchten einen sinnvollen Beitrag leisten für eine bessere Welt.Daher wollen wir eine fröhliche und lebendige Stimmung verbreiten, die die Menschen anzieht.
An dem Tag wollen wir die Einheit (“wir engagieren uns für eine bessere Welt”) in der Vielfalt (die unterschiedlichen Lösungsansätze der vielen Gruppierungen, auch die Themenschwerpunkte) leben.
Wir binden und zeigen einen bunten Strauss an Lösungsangeboten.
Wir werden dabei eine bunte Mischung von Gestaltungs- bzw. Lösungsansätzen kennenlernen für das, was wir brauchen: eine SOZIALE PLASTIK (im Sinne von Joseph Beuys) als einen sozialen Organismus, der als Kunstwerk anzusehen ist.
Die Aktion soll anstecken wie ein positiver Virus.
Die Aktion soll die zahlreichen Initiativen in gewisser Weise einen, sie soll wirken wie ein integrativer Brückenbau.
“Du denkst, so was ist eine Illusion. Oder ist es nur eine Illusion, weil Du so denkst?”
Wenn Du mitmachst, sind wir schon einen Schritt weiter.
Schon nach kurzer Zeit hat die Idee zahlreiche Menschen begeistert.
<<<< Ende der Einladung >>>>
Wer meine bisherigen Artikel zu meinen Ideen einer Gesellschaft der Kooperation anstelle der Konkurrenz verfolgt hat, wird vieles in dem Text oben ebenfalls angesprochen sehen.
Ich bin jedenfalls gespannt, ob die Veranstalter es schaffen werden, den noch lethargischen Souverän bis dahin auf die Straßen zu bringen. Ohne Randale! Sondern ein Feiern mit viel Liebe und Freude auf gewandelte Zeiten. Das kann ich uns nur wünschen. Anders wäre nämlich schlecht …





Ganz herzlichen Dank für Deinen Blogeintrag.
Darüber freue ich mich sehr.
Ich bin Jürgen, der Initiator der Aktion.
Ich möchte noch auf den Link verweisen zur Homepage, auf der Ihr Euch informieren könnt und in ein paar Tagen auch zur Aktion anmelden:
http://www.fruehlingsmaerchen.net
“was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen”.
HERZlich
Jürgen
Danke Dir für die Info + schönen Sonntag.
@ Jürgen
von dem was ich hier gelesen habe, bin ich angenehm überrascht und das Konzept überzeugt mich.. Wenn man etwas ändern will ohne andere anzuklagen – so denke ich – geht man einen Schritt in die richtige Richtung. Nächste Woche befasse ich mich mehr damit. Denn nur meckern und Posten reicht einfach nicht mehr aus – Taten müssen folgen.- am besten fängt man bei sich selbst an. Es gibt sicherlich viele Dinge die man im eigenen Privatbereich ändern muss/kann , um seine Überzeugungen tatsächlich auch in den Alltag zu integrieren. Mit Anregungen und Gedanken anderer Menschen kann man sich weiterentwickeln, neue Ideen übernehmen. Nur überall zu kritisieren dagegen hemmt und erzeugt Gegenwehr, die Kritisierten fühlen sich angegriffen. Menschen muss man mitnehmen und mit ihnen handeln. Ich hoffe es werden viele und es entwickelt sich ein große Bewegung….
Toll, gefällt mir!
Lieben Gruß
Elke
Es lohnt sich immer wieder bei dir vorbeizuschauen, Martin
Vielen Dank für den Tipp und einen erfüllten Tag …
Mike ist dabei!!! und ich habe eine höhle voller Ideen. MDR ist nur eine davon. Danke für die Info. viele Grüße, venceremos muchachos Mike
hallo Mike, nehme am Besten mal über die Homepage Kontakt mit uns auf, vielen Dank. Jürgen
@ Hans Jürgen
Kontakt aufgenommen und schon für Weiterverbreitung gesorgt. Im Figaro-Land weiß man jetzt Bescheid. Viele Grüße Mike
tolle sache. denn es gibt nichts gutes außer man tut es. zum tag des denkmal habe ich diesen auszug deiner webseite gesehen.
gruß wolfgang
Ich habe gerade von Maria Donner den Hinweis auf ein erstes Video zum Aufruf des Mitmachens erhalten und klinke es gleich hier mal ein: